Kategorie: Veranstaltungen

Berliner Künstler lesen in Brandenburgs Dorfkirchen – Birgit Berthold liest Fontane und Fühmann

Nachbarn bei Nachbarn

Lesungen in Dorfkirchen
Berliner Künstler lesen in Brandenburgs Dorfkirchen
Birgit Berthold liest Fontane und Fühmann

Sonntag, den 11. Oktober 2015 ab 14 Uhr

Klosterkirche Sankt Trinitatis, Niemöllerplatz, 16816 Neuruppin

  • Susanne Graap (Pfarrerin der Kirchengemeinde Wittstock-Ruppin)
  • Andreas Graf von Hardenberg (Mitglied der Initiative bei der Stiftung Zukunft Berlin)
  • Dr. Volker Hassemer (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin)
  • Dr. Roland Hetzer (Mitglied der Initiative bei der Stiftung Zukunft Berlin)
  • Bernd Janowski (Geschäftsführer des Förderkreises Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.)
  • Prof. Dr. Detlef Karg (Ehem. Direktor und Landeskonservator Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege)
  • Peter Hans Keilbach (Verantwortlicher der Initiative bei der Stiftung Zukunft Berlin)

Brigitte Berthold, geboren und aufgewachsen in Wittenberg, Sachsen-Anhalt, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Nach Engagements in Schwedt und Gera, wo sie unter anderem mit Frank Castorf, Dietrich Kunze oder Freya Klier zusammenarbeitete, ist sie nun freischaffend und gehört seit 1990 zum Ensemble des THEATER AN DER PARKAUE. Sie arbeitete bereits mit Regisseuren, wie Peter Schroth, Tilmann Gersch, Manuel Schöbel, Hans-Werner Kroesinger, Uwe Cramer, Kay Wuschek, Sascha Bunge oder Esther Hattenbach.

Um 14 Uhr werden Sie an der Klosterkirche in Neuruppin empfangen und Professor Detlef Karg, ehemaliger Direktor und Landeskonservator des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege, führt Sie durch Kirche und Umgebung. Im Anschluss liest die Schauspielerin Brigitte Berthold Texte von Fontane und Fühmann. Die Lesung wird von Orgelmusik umrahmt. Gegen 16 Uhr Austausch und Ausklang mit Kaffee und Kuchen in der Kirche,  freundlicherweise bereitgestellt von der Gemeinde Neuruppin.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Kenntnis voneinander und die gegenseitige Achtung in Berlin und Brandenburg zu erhöhen. Im Zentrum stehen dabei die zahlreichen Orte Brandenburgs, die nicht zuletzt durch die Initiative ihrer Bewohner zu neuer Ausdrucksstärke gekommen sind. Diesen geben Persönlichkeiten des Berliner Kulturlebens die gebührende Ehre.

Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um ANMELDUNG per Email unter luetjens@stiftungzukunftberlin.eu.

Kontakt
Stiftung Zukunft Berlin
Nina Lütjens
Klingelhöferstraße 7 | 10785 Berlin
Fon +49 (0)30 26 39 229 11
Fax +49 (0)30 26 39 229 22
luetjens@stiftungzukunftberlin.eu
stiftungzukunftberlin.eu | facebook.com/stiftungzukunftberlin

 

Bericht zur Frühjahrstagung: „Fontane, Brandes und die Anfänge der literarischen Morderne in Nordeuropa“

GEMEINSAME FRÜHJAHRSTAGUNG
VON FONTANE- UND BRANDES-GESELLSCHAFT
VOM 8. BIS 10. MAI 2015 IN FLENSBURG UND LØGUMKLOSTER (DK)
„FONTANE, BRANDES UND DIE ANFÄNGE
DER LITERARISCHEN MODERNE IN NORDEUROPA“

Von Barbara Lester und Ingeborg Bottrall

Robert Burns hat gesagt, wenn die Dinge sich anders ergeben als erwartet oder geplant: „The best-laid plans of mice and men …“, ein Zitat, das nie vollständig ausgesprochen, aber doch von jedem verstanden wird. Dazu könnte man im Fontane-Kontext noch vermuten, dass sich wieder einmal der rote Hahn im Stechliner See gefragt hatte, warum sich, in Anbetracht der bevorstehenden Frühjahrstagung unserer Gesellschaft, niemand vom Vorstand an besagtem See eingefunden hatte, um herauszufinden, ob den hoffnungsvoll anreisenden Fontanefreunden nicht eventuell wieder einmal Hindernisse in den Weg gelegt würden. Denn, siehe da, die deutschen Lokführer hatten darauf gesehen, dass vor unserem Wochenende die Bahn entweder ganz und gar streikte oder zumindest nur sehr unzuverlässig zur Verfügung stand. Wie gesagt, der rote Hahn hat sich gewundert. Aber nun können, trotz all der Transportschwierigkeiten, ihre Berichterstatterinen mitteilen, dass es Fontane- und in diesem Fall auch Brandesfreunde doch geschafft haben, zu einigen Dutzend in Flensburg auf dem Universitäts-Campus rechtzeitig zu erscheinen, wenn auch in vielen Fällen mit recht müden und von eigentlich nicht vorgesehenen Autofahrten erschöpften Gesichtern und Augen.

Die Aussicht auf die diesmal als Zweigespann konzipierte Tagung, nämlich Theodor Fontane und den dänischen Schriftsteller Georg Brandes quasi zu bündeln und gemeinsam in das Zeitgeschehen des 19. Jahrhunderts einzubetten, war von erstaunlich großer Anziehungskraft, obwohl wir uns in nicht ganz so großen Mengen‚ im ‘hohen Norden’ eingefunden hatten. Der erste Ort unseres Zusammenkommens, nämlich Flensburg, hatte schon durch das Brandes-Zitat‚ Flensburg entspräche dem Ruf der Langeweile, und der Erwähnung einer ansehnlichen Langeweile die Zuhörer zum Schmunzeln gebracht, weiter geführt durch Effi Briests Erklärung‚ ‘wie sehr ich mich nach etwas Vergnüglichem sehne …’, also nach Kopenhagen‚weg vom tristen deutschen Norden.Wir jedoch waren zufrieden.

Der Startschuss wurde vielversprechend durch die den Sektflaschen entzogenen Korken gegeben. Auch Kaffee und Kuchen von imposanter Vielfalt waren dazu angetan, die diversen Willkommensreden noch erfreulicher bei den Tagungsteilnehmern ankommen zu lassen. Zu erwähnen sind hier die Grußworte des Präsidenten der Universität, des Consuls des Königreichs Dänemark, der jeweligen Vorsitzenden der Fontane- sowie der Brandes-Gesellschaft, Professor Köstler und Professor Bauer und last but not least, Ulrike von der Golz, die Leiterin unserer Fontane-Sektion Schleswiger Land. Ihrem Engagement, der ungewohnten, interessanten und sehr geglückten Ortswahl in Dänemark unter ihrer aufmerksamen Schirmherrschaft haben wir es zu verdanken, dass diese anspruchsvolle Tagung als Erfolg in die Annalen dieser zwei literarischen Gesellschaften eingehen kann.

Nicht zu vergessen: die Tagung begann am 8. Mai, genau 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, ein Datum, das den Teilnehmern aus mehreren, im Krieg nicht auf derselben Seite stehenden Ländern, diese Konferenz noch besonders prägnant machte. Schließlich war Dänemark, wohin wir nach dem feierlichen Auftakt in Flensburg per Bus gefahren wurden, eins der von den Deutschen besetzten Länder gewesen. Heute kann man sich in unserem größtenteils vereinigten Kontinent über alle Grenzen hinweg wärmstens die Hände schütteln, was von einer Ihrer Berichterstatterinnen, seit langem ja offiziell nur „Engländerin“, mit besonderer Genugtuung wahrgenommen wurde.

Professor Bauer hatte uns aufs Schönste mit seinem Vortrag „Kulturlandschaft der Flensburger Förde“ auf den Inhalt dieser Doppeltagung, mit Geschichtlichem und Kulturellem, vorbereitet und uns gespannt mit Herz und Sinn der Dinge harren lassen, die da kommen sollten.

Tagung1
Klosterkirche in Løgumkloster. Foto: B.Thiemann

Die Fahrt nach Løgumkloster, Dauer etwa eine Stunde im Abendsonnenschein, zeigte nicht nur das grüne dänische Flachland, sondern auch viele charakteristische Behausungen von nordischer Backsteinarchitektur, ein Beweis, dass es Goethes ‚unbehausten Mensch‘ dort offensichtlich nicht gibt. Kaum wollte eine Ihrer Berichterstatterinnen aber ihren Augen unterwegs trauen, als man durch die Busfenster auf großen Feldern die zwar zu erwartenden dänischen Schweine erspähte, man aber ob ihres freien Herumlaufens, aber ganz besonders wegen der Existenz zahlloser kleiner individueller Schweinehäuschen überall verstand, warum der vielgepriesene „Danish Bacon“ auf den Früstückstischen ein so großes Ansehen genießt – diese Schweine sind offensichtlich glücklich, in Unkenntnis ihres letztendlichen Schicksals!

Unser Ziel am Freitagabend war das Løgumkloster. Dort wohnten wir alle während des Tagungswochenendes, eine Neuheit, verglichen mit bisherigen Treffen, bei denen jeweils eine Anzahl von Hotels von den Teilnehmern in Anspruch genommen wurde.

Løgumkloster und seine Kirche, bekannt in alter Zeit auch als „Locus Dei’“, wurde um 1173 von den Zisterziensern gegründet und zählt zu den bedeutendsten und schönsten mittelalterlichen Kirchen Dänemarks. Wir, die diesen Ort erleben durften, schließen uns gern diesem Urteil an. Allerdings musste nicht so sehr die Aufforderung zu „Ora et labora“, doch ganz und gar die den Mönchen auferlegte Schweigepflicht in Anbetracht der Bestrebungen zum Ideenaustausch und zur Wissensvermittlung im Rahmen unserer Tagung ignoriert werden! Auch das wohlschmeckende Abendessen, so gar nicht nur asketisch vegetarisch gestaltet, hätte den früheren Mönchen wohl das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Ein Möbelstück, das den Teilnehmern ein klein wenig das klösterliche Ambiente nahe brachte, waren die für unseren weltlichen Geschmack doch recht schmalen Betten, jedoch ist, soweit bekannt, niemand zu nächtlicher Stunde von seiner/ihrer ‚Pritsche‘ gefallen.

Der Freitagabend, nach dem üppigen Büffet, wurde zu einem anpruchsvollen kulturellen Genuss in der Klosterkirche, nämlich durch das meisterhafte Cellospiel von Christina Meißner. Ihr Programm umfasste Solostücke, angefangen mit Hildegard von Bingen, über J.S. Bach bis hin zu Komponisten unserer Zeit. Der Kreis schloss sich wieder mit „O virtus sapientiae – O du Kraft der Weisheit“, wieder von Hildegard von Bingen. Wir Konzertbesucher in der Løgumkloster-Kirche wurden von den goldenen Figuren der Altarbilder angestrahlt und fühlten uns in höhere Regionen versetzt. Die oben erwähnte Weisheit wurde am nächsten Tag von uns Tagungsteilnehmern gefordert, wie natürlich auch von den Vortragenden zur Schau gestellt. Der Gang nach dem Konzert durch Kirche, Kreuzgang und Bibliothek, mit anschließendem geselligen, und gar nicht dem Schweigen gewidmeten, Beisammensein war ein rundum befriedigendes Erlebnis.

Tagung2
Bibliotheksgebäude in Løgumkloster. Foto: B.Thiemann

Der folgende Tag, Samstag, brachte eine Programmänderung mit sich, da der Zürcher Kollege aus Krankheitsgründen abgesagt hatte. Jedoch sprang der dänische Dr. Flemming Finn Hansen mit Elan in die Bresche und führte uns so recht in medias res, d.h. die Gemeinsamkeiten der Autoren Fontane und Brandes, sowie ihr unterschiedliches schriftstellerisches Vorgehen. Fontane, Chronist der Bismarckzeit, der sich jedoch der bereits existierenden Umbruchsstimmung des ausgehenden 19. Jahrhunderts bewusst war, und Brandes als Parteigänger der Moderne lassen die Debatte als ein europäisches Phänomen erscheinen.

Für Nietzsche war Brandes „der gute Europäer“, was Brandes „vielleicht“ dazu inspirierte, Nietzsche im weiteren Europa bekannt zu machen. Herausgestrichen sein sollte die Notwendigkeit eines mit Zuwendung auch zum Fremden verbundenen Nationalgefühls – weg von exzessiver Vaterlandsliebe. Kosmopolitisches Denken wurde als Rettung Europas, ja der Welt gefordert. Im vereinten Europa unserer Zeit fällt dieser Diskurs auf fruchtbaren Boden!

Der zweite Vortrag von Dr. Christiane Barz brachte uns ihre Gedanken zu Fontane und dem Dänen Hermann Bang und zum Thema Realismus nahe, der neben der Sinnenwelt das Wahre vermitteln will. Auch Bang war ein Großstadtautor wie Fontane. Das bereits bestehende Entwicklungsstreben in der Gesellschaft wird von Bang weitergeführt zum Naturalismus hin. Ein emanzipatorischer Realismus wird angestrebt, jedoch konstatiert Fontane in Bezug auf Bang, dass bei ihm „Licht fehlt“. Bang strebt keine Gesellschaftsbeeinflussung an. Auch steht seiner Meinung nach Kunstanspruch vor Gesellschaftsanspruch. Bang und Fontane teilen die Bedeutsamkeit des Dialogs in ihren Werken. Ersterer liegt zwischen Realismus und Impressionismus, sieht die bindende Ordnung als Teil des inneren Wesens, freiwillig akzeptiert, wie bei Fontane das „Gesellschafts-Etwas“, gesehen als „Innenschau“.

Tagung3
Blick in den Tagungsraum in Løgumkloster. Foto: M. Stoye

Das großartige dänische Mittagsbüffet ließ unsere erschöpften Mägen und Sinne wieder aufleben, sowie  auch die für Spaziergänge und Erholung auf dem Klostergelände vorgesehene längere Pause, bevor erneut unsere Anwesenheit im Vortrtagsraum verlangt wurde.

Der Vorsitzende der Brandes-Gesellschaft, Professor Bauer, nahm die in unserem Kontext relevante „Literarisierung der Politik“ und die „Politisierung der Literatur“ im 19. Jahrhundert unter die Lupe. Eine recht polemische Untersuchung der Gegenüberstellung von Macht und Ohnmacht, von Gemeinwohl und partikulären Interessen, befasst sich bei Brandes mit den politischen Strömungen im 19. Jahrhundert, u.a. dem Vormärz. Man erkennt bei Brandes, der auch Kontakt zu Heine hatte und dem Schnitzler 1927 eine Rede widmete, einen besonders starken Wunsch nach Reform des politischen Systems, ein eventuell ausgeprägteres Verlangen als bei anderen Bürgern, da die oben erwähnten Autoren alle jüdischer Abstammung und vielschichtigen Vorurteilen ausgesetzt waren. Ein für die Arbeiterbewegung wichtiger Befürworter war Lassalle, der bestrebt war, einen Ausgleich zwischen Arbeit und Kapital zu finden. Gegebenenfalls dürfe die Vergangenheit auch entschärft werden, um die Gegenwart zu schützen. In der Gegenüberstellung der Schriftsteller wird Fontanes politische Haltung als schwankend und unzuverlässig dargestellt, trotz seiner Neigung zum Vierten Stand. Der Literatur wird eine liberalisierende Funktion zugeschrieben, womit sie einen Beitrag zur Modernisierung der Gesellschaft leisten könne. All diese Ideen lassen sich beliebig über viele Grenzen hinweg realisieren, soweit die Gemüter aufnahmebereit sind oder gemacht werden.

Die Nachmittagszeit, freigeworden durch den Ausfall von Professor Müller-Wille, wurde hervorragend durch Professor Berbig mit Kostproben aus den Werken von Georg Brandes gefüllt. Für viele der Teilnehmer, nicht unbedingt mit dem Werk von Brandes vertraut, war es eine willkommene Ergänzung zum anspuchsvollen Fontane/Brandes/Bang-Programm. Professor Berbig hat sich wieder einmal um die Fontane-Gesellschaft verdient gemacht, indem er seine Mittagspause und einen Teil seiner Nachtruhe auf der klösterlichen Pritsche geopfert hatte, um uns diese exzellent vorgetragenen Ausschnitte zugute kommen zu lassen. Klar wurde, wie sehr deutsche und skandinavische Künstler, seien es Schriftsteller, Maler oder Politiker an Verflechtung und gegenseitiger Befruchtung teil hatten im 19. Jahrhundert.

Nach dem wieder sehr umfangreichen gemeinsamen Abendessen vergönnte uns Professor Bauer einen Einblick in das Leben und Werk des Malers Emil Nolde, heimisch in dieser nördlichen, zuweilen düsteren und rauhen Landschaft und vertraut mit dem Wechselspiel der Farben. Der abendfüllende und sehr informationsreiche Film war als Auftakt und Vorbereitung zu dem am Sonntagmorgen geplanten Besuch im Hause Noldes (ursprünglicher Familienname Hansen) in Seebüll gedacht.

Eine sehr einfallsreiche Neuerung bei dieser Tagung war die Idee der Sektionsleiterin, am Ende jedes Vortrags den Referenten einen ‚goodie bag‘ als Dankeschön zu überreichen!

Nach dem Frühstück am Sonntag nahmen wir Abschied von Løgumkloster. Die Professoren Fischer und Bauer bedankten sich bei den dänischen Gastgebern, wobei die hervorragende Unterbringung und die unklösterlich reichliche Verpflegung hervorgehoben wurden. Dr. Flemming Hansen übermittelte diesen Dank ans Personal, später auf Dänisch.

Der ursprüngliche Plan, Mögeltondern kurz zu besuchen – eine der Städte der deutschen Minderheit jenseits der Grenze – wurde geändert, und wir fuhren nach Nordfriesland, wo sich die Emil und Ada Nolde-Stiftung in Seebüll befindet.

Das ungewöhnliche Haus mit strenger Abgrenzung des Wohn- und Malbereichs war ursprünglich von Mies van der Rohe, einem Mitglied des Bauhauses, errichtet worden. Es wurde später von Nolde aufgestockt und mit einem Bildersaal im Obergeschoss ausgestattet. Unterhalb des Hauses befindet sich der Garten mit Teich, gut gegen Wind und Wetter geschützt.

Die Nachbarhöfe in dieser flachen Landschaft stellen kleine, reetgedeckte „Burgen“ für Mensch und Tier gegen Wind, Wetter und Flut dar. Es war Nolde ein großes Anliegen, die Masse seiner Bilder in der Landschaft auszustellen, aus der er seine Inspiration zog. Nach kurzer Erfrischung ging es weiter nach Flensburg, wo wir von der Stadtpräsidentin Svetlana Krätschmar empfangen wurden. Sie und ihr Mann sind beide als Mathematiker an den zwei Universitäten Flensburgs tätig. Ihre Rede spiegelte auch ihre eigenen Kentnisse des Werkes Fontanes wider, sowie ihr politisches Engagement als Stadtpräsidentin, besonders interessant für eine aus der Ukraine stammende Frau.

Mit ihrer Ansprache und Dankesworten unseres Vorsitzenden Professor Köstler fand diese Tagung dann ihren Abschluss. Ihre Berichterstatterinnen waren maßlos, aber angenehm, überrascht nach ihrer Rückkehr aus Deutschland zu finden, dass im englischen Fernsehen bei der BBC gerade jetzt eine dänische Serie läuft über den dänisch-preußisch-österreichischen Krieg von 1864. Hatten wir nicht gerade darüber ausführlich gesprochen? Wir „Engländer“ fühlten uns aufs Angenehmste zurückversetzt ins Schleswig-Holsteinische und all das im Laufe des Wochenendes Erlebte.

8. MAJ PÅ EUROPA-UNIVERSITET I FLENSBORG: Medlemmer af Brandes-selskabet og Fontane-selskabet mødtes til et 3-dages fæ…

Posted by Dansk Generalkonsulat i Flensborg on Tuesday, May 12, 2015

Veranstaltungen der Sektionen und Freundeskreise im 2. Halbjahr 2015

 

Sektion Berlin-Brandenburg
Fontane-Kreis Franken
Sektion Hamburg
Theodor Fontane-Kreis Hannover
Fontane-Kreis Leipzig
Fontane-Kreis Neuss/Düsseldorf (Niederrhein)
Fontane-Kreis im Rheinland
Sektion Ruppin
Sektion Schleswiger Land
Fontane-Kreis Zeuthen

Sektion Berlin-Brandenburg

 
Mittwoch, 8. Juli 2015 (Treffpunkt Fähre Pfaueninsel 9.30 Uhr)
Tagesexkursion zur Pfaueninsel (Bus 218) und zur Kirche
St. Peter und Paul auf Nikolskoe
unter Leitung von Herrn Dr. Weigert.
Schlossführung, Pfaueninsel-Spaziergang, Mittagessen,
Friedhof Nikolskoe und Führung in der Kirche St. Peter und
Paul, abschließend Möglichkeit einer Kaffeepause.
Anmeldung bis 22.06.2015 durch Überweisung von 19 EUR auf
das Konto der Sektion Berlin-Brandenburg
IBAN: DE04 1005 0000 1210 0613 05 – Berliner Sparkasse –
Kennwort: Pfaueninsel

Samstag, 12. September 2015
Führung in Buch mit Herrn Adolf Henke.
Treffpunkt 14.00 Uhr am S-Bf Buch,
Rundgang: Schlosspark, Schlosskirche, Gutshof,
Restaurant ´Il Castello´ (ehem. Schlosskrug).
Dort um 15.30 Uhr Kaffee und Vortrag über Fontanes Besuch
und die Geschichte des Dorfes. Rückfahrt mit der S-Bahn.
Teilnahmebeitrag 6,00 EUR – Anmeldung bis 05.09.2015 bei
Herrn Pahn (Tel.: 030 3755224)

Sonntag, 20. September 2015, 11.00 Uhr
Treffpunkt:
Friedhofseingang Liesenstraße
Blumengruß am Grab von Theodor und Emilie Fontane,
Besichtigung der neuen Friedhofsbank und kurze Lesung von
Herrn Georg Bartsch

Montag, 12. Oktober 2015, 18.00 Uhr
Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf, Grunewaldstraße 3
(neben dem Rathaus Steglitz)
Dr. Claude Keisch (Berlin):
„ein Wunder und ein Schafskopf zugleich“ –
Fontane und Menzel, Menzel und Fontane

Samstag, 14. November 2015, 10.00 – 16.00 Uhr
Fontane-Seminartag:
Tertianum Seniorenresidenz, Passauer Straße 5-7,
10789 Berlin (Nähe U-Bf. Wittenbergplatz)
Fontanes Von Zwanzig bis Dreißig –
Zu Edition und Interpretation des autobiographischen Werks

2014 ist Fontanes Von Zwanzig bis Dreißig im Rahmen der Großen Brandenburger Ausgabe erschienen, die nunmehr unter der wissenschaftlichen Leitung von Gabriele Radecke und Heinrich Detering fortgeführt wird. Insbesondere Wolfgang Raschs Kommentar, der in Zusammenarbeit mit der Theodor Fontane-Arbeitsstelle der Universität Göttingen entstanden ist, hat zahlreiche neue historische Details zu Tage gefördert.

Das Seminar wird gemeinsam von der Theodor Fontane Gesellschaft, Sektion Berlin-Brandenburg und der Theodor Fontane-Arbeitsstelle veranstaltet. Es widmet sich diesem editorischen Ereignis und wird insbesondere das Verhältnis zwischen der historischen und der literarischen Ebene hinterfragen sowie Fontanes autobiographisches Erzählverfahren vorstellen.

10.00 Uhr
Dr. Jana Kittelmann (Berlin/Halle):
Kindheit, Krieg, Kunst –
Bemerkungen zu Fontanes Autobiographien

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.15 Uhr
Dr. Gabriele Radecke (Göttingen):
Die Große Brandenburger Ausgabe oder
Warum und wie wir Fontanes autobiographisches Werk
neu edieren

12.15 Uhr
gemeinsames Mittagessen

13.30 Uhr
Dr. Wolfgang Rasch (Berlin):
Wege zum Kommentar –
Wie man Fontanes Autobiographie letzte Geheimnisse entlockt

14.30 Uhr
Matthias Grüne (Leipzig):
„Und nun noch ein Geschichtchen“ –
zur Erzählstruktur in Von Zwanzig bis Dreißig

16.00 Uhr
Ende des Seminars

Kostenbeitrag Seminar inkl. Mittagessen und Kaffee/Tee:
30,00 Euro pro Teilnehmer

Anmeldung bis 31.10. durch Überweisung auf das Konto der Sektion Berlin-Brandenburg
IBAN: DE04 1005 0000 1210 0613 05 –
Berliner Sparkasse – Kennwort „Fontane-Seminar“

Freitag, 11. Dezember 2015, 16.00 Uhr
Theodor-Fontane-Archiv in der Villa Quandt,
Große Weinmeisterstraße 46/47, 14469 Potsdam
(ab Hbf Potsdam mit Tram 92 oder 96 bis Puschkinallee,
dann 10 Min. Fußweg über Beyerstraße)
Jochen Fontane:
„Geschichte und Geschichten der Familie Fontane“
Kaminabend bei Gebäck und Getränken
Gemeinsam mit dem Theodor-Fontane-Archiv
Beitrag 5,00 Euro, Anmeldung unter 0331-201396

Montag, 4. Januar 2016, 17.00 Uhr
Fontane-Dinner
Maritim Hotel Berlin, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin
(Bus 200 oder M29)
Bernd Maether (Berlin):
„Wie die Menschen essen, so sind sie!“ – Fontane à la carte
Kostenbeitrag Fontane-Dinner und Vortrag: 35,00 Euro pro Person
Anmeldung bis 15.12.2015 durch Überweisung
auf das Konto der Sektion Berlin-Brandenburg
IBAN: DE04 1005 0000 1210 0613 05 –
Berliner Sparkasse – Kennwort: „Fontane-Dinner“

 

Fontane-Kreis Franken

Dienstag, 16. Juni 2015, 8.00 Uhr
Exkursion zum Deutschen Literaturarchiv und Schiller-Haus
in Marbach am Neckar
Teilnahme nur nach Anmeldung

Mittwoch, 23. September 2015, 19.30 Uhr
Volkshochschule Erlangen, Friedrichstrasse 19
Jochen Fontane (Köln):
Geschichte und Geschichten der Familie Fontane

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 19 Uhr
Palais Stutterheim, Erlangen, Marktplatz 1
Festveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des
Fontane-Kreises Franken

Mittwoch, 13. Januar 2016, 19 Uhr
Fontane-Dinner (Ort wird noch bekannt gegeben)

 

 

 

Sektion Hamburg

Donnerstag, 11. Juni 2015, 19.30 Uhr
Dr. Gabriele Radecke (Göttingen):
Theodor Fontanes Notizbücher – Die genetisch-kritische und
kommentierte Hybrid-Edition als Vorarbeit zu einer
digitalen Gesamtausgabe der Briefkorrespondenz Fontanes

Juli/Oktober 2015
Dr. Roswitha Körner (Hamburg):
Fontane-Lesung

November/Dezember 2015
Hube-Hosfeld Company, Zeuthen
„Irrungen Wirrungen“ oder „Viel Freud, viel Leid … – das alte Lied“
Szenen nach einer Novelle Ethy Schäfer-Sybens, in denen einige
Fontanescher Romanfiguren und ihre Kinder in vier Zeitsprüngen
bis in die Jahre des ersten Weltkrieges verfolgt werden.

Wir treffen uns immer in der Buchhandlung Boysen & Maucke, Große Johannisstr. 19

 

Theodor Fontane-Kreis Hannover

Samstag, 8. August 2015, 15.00 Uhr
Leonardo Hotel am Tiergarten
Sommerliches Treffen des Fontane-Kreises
Lesung durch Mitglieder zum Thema:
Theodor Fontane und Bad Kissingen.

Dienstag, 15. September 2015, 19.30 Uhr
Dr. Siegfried Seifert (Weimar):
Hat der Kongress wirklich nur getanzt? –
Der Wiener Kongress1814/15 und die deutschen Buchhändler.

Dienstag, 20. Oktober 2015, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Daniel Göske (Kassel):
Das Schauspiel einer englischen Wahl: Fontane in London (1852)

Donnerstag, 5. November 2015, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Roland Berbig (Berlin):
Fontane auf dem medizinischen Terrain.

 

 

Fontane-Kreis Leipzig

Dienstag, 30. Juni 2015, 19.30 Uhr
Neues Theater Halle
Effi Briest – ein Theaterstück

Mittwoch, 23. September 2015, 18.00 Uhr
Dr. Jana Kittelmann (Berlin/Halle):
Gleims und Fontanes Preußische Heldenlieder

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 18.00 Uhr
Dr. Lothar Weigert (Berlin):
Das unbekannte Rütli-Mitglied Karl-Heinrich Zöllner
und seine Freundschaft mit Emilie und Theodor Fontane

Mittwoch, 25. November 2015, 18.00 Uhr
Rainer Falk (Potsdam):
Fontanes Postkarten

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 16.00 Uhr
Adventstreffen des Fontane-Kreises
Café Gloria am Thomaskirchhof

Die Vorträge des Fontane-Kreises Leipzig finden in der Stadtbibliothek, Veranstaltungsraum „Huldreich Groß“, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11 statt.

 

 

Fontane-Kreis Neuss/Düsseldorf (Niederrhein)

Der Fontane Kreis Neuss/Düsseldorf (Niederrhein) wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit seinen Kooperationspartnern, der Volkshochschule Neuss und dem BÜCHERHAUS am Münster in Neuss auch zukünftig fortsetzen. Das Programm für den Herbst ist derzeit in der Endabstimmung und wird beizeiten hier zu sehen sein.

Ein Termin im Januar 2016 steht aber schon fest: Am Donnerstag, 14. Januar 2016 wird sich Prof. Dr. Gerhard Kaiser, vom Seminar für deutsche Philologie der Universität Göttingen, mit dem Thema „Abgründe – Fontanes Erzählkunst“ beschäftigen.

 

 

 

Fontane-Kreis im Rheinland

Sonntag, 7. Juni 2015
mit einer Lesung von Stefan Schäfer:
Wie man in Berlin so lebt Texte von Fontane,
Hrsg. Dr. Gotthard Erler.

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19.30 Uhr
Lengfeld`sche Buchhandlung, Kolpingplatz 1, 50667 Köln
Bitte einen Platz reservieren!
Tel. 0221 – 257 84 03 ·info@lengfeldsche.de
Dr. Ralf Peters liest aus Irrungen, Wirrungen

weitere Termine für den Herbst bitte bei mir abfragen.

 

 

 

 

Sektion Ruppin

Donnerstag, 3. September 2015
Veranstaltung des Museums Neuruppin
Dr. Gabriele Radecke (Göttingen/München):
„ … auch gewiß vorzüglich gemacht“ –
Theodor Fontanes Notizbücher
und sein Besuch im Ruppiner Museum 1873

Am 8. September 2015 führt uns eine Busreise in die östliche Mark Brandenburg. Neben den Aufzeichnungen Theodor Fontanes und dem dortigen Wirken Karl Friedrich Schinkels gilt diese Fahrt nach Küstrin, Neuhardenberg und Gusow sowie Seelow auch dem Erinnern an die letzten furchtbaren Tage vor dem Ende des II. Weltkriegs vor 70 Jahren und die Befreiung vom Nationalsozialismus.

Absoluter Höhepunkt ist die 25. Jahrestagung der Theodor Fontane Gesellschaft vom 18. bis zum 20. September 2015 in Neuruppin , die u. a. auch im wieder eröffneten Museum stattfindet. Wie bereits seit längerem vorgesehen, soll bei dieser Gelegenheit auf dem Außengelände des Museums ein Birnbaum gepflanzt werden. Die Kosten hierfür trägt unsere Sektion.

Voraussichtlich am 13. Oktober 2015 geht es bei der Fortsetzung unserer Vortrags und Lesereihe mit Alexander Bandilla „Post von Theo…“ in erster Linie um den Briefwechsel zwischen Theodor und Emilie Fontane.

Im Zusammenhang mit der diesjährigen BUGA im Havelland könnte bei entsprechendem Bedarf für den 6. Oktober 2015 noch eine zusätzliche Busfahrt nach Rathenow und Havelberg organisiert werden. Eine entsprechende Teilnehmerzahl ist jedoch Bedingung.

Wie in jedem Jahr treffen sich am 30. Dezember 2015 Fontane-Freunde, Neuruppiner Einwohner und Gäste am Fontane-Denkmal zur traditionellen Gedenkveranstaltung.

 

 

Sektion Schleswiger Land 

Mittwoch, 2. September 2015, 19.30 Uhr
Buchhandlung Rüffer, Flensburg, Holm 19 – 21,
Wien um 1900 – Arthur Schnitzler und
die „Wahrheiten des Unbewussten“

Ein festlicher Abend zum 85. Geburtstag von Prof. Dr. Helmuth Nürnberger Unter der Moderation von Dr. Harald Hohnsbehn stellen Schülerinnen und Schüler des Bernstorff-Gymnasiums Satrup Ausarbeitungen zu Arthur Schnitzlers Reigen vor. – „Ich schreibe Diagnosen“ hat der Autor gelegentlich über seine literarischen Arbeiten gesagt, und so führt eine Auseinandersetzung mit seinem Skandalwerk Reigen fast zwangsläufig zu faszinierenden und zuweilen erschrekkenden Einblicken in die Seelenwelt der Wiener am Vorabend des 1. Weltkriegs. Prof. Nürnberger selbst wird den Abend mit Anmerkungen zum Leben und Werk Arthur Schnitzlers eröffnen.

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 19.00 Uhr
Aula der Marineschule Mürwik, Flensburg, Kelmstr.
Prof. Dr. Michael Epkenhans (Potsdam):
Bismarck und Fontane –
zwei interessante Figuren des 19. Jahrhunderts
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Sicherheit und Politik

 

 

 

 

Fontane-Kreis Zeuthen

Wie bisher finden alle weiteren Veranstaltungen – wenn nicht anders angekündigt – im DESY Zeuthen, Platanenallee 6, Seminarraum III statt. Änderungen werden rechtzeitig brieflich, im Internet und in der Presse, auch auf vorausgehenden Veranstaltungen bekanntgegeben.

Samstag, 5. September, 15.00 Uhr
Dr. Gotthard Erler (Berlin):
Zum 200. Geburtstag des ersten deutschen Reichskanzlers:
Bewunderung und Kritik. Wie Theodor Fontane über Bismarck
urteilte – und einige aktuelle Betrachtungen. (Nachholung des auf
Bitte des Referenten am 11. April vertagten Vortrags)

Samstag, 26. September, 15.00 Uhr
Björn Kuligk / Tom Schulz (Berlin):
Wir sind jetzt hier.Wanderungen durch die Mark
aus heutiger Sicht. Buchlesung.

Freitag, 23. Oktober, 19.00 Uhr
Bibliothek Zeuthen-Miersdorf, Dorfstraße 22
Dr. Katrin Sell:
Günter de Bruyn zum 89. Geburtstag. Märkische Forschungen
und Anderes. Filmabend mit einem Einführungsvortrag.
Gemeinsam mit der Gemeindebibliothek.

Samstag, 21. November, 15.00 Uhr
Luther-Kirche Zeuthen
Antje und Martin Schneider (Sprecher), Gebriele Müller (Orgel):
„Mein Herz geht auf in Sprüngen“. Ein Paul-Gerhardt-Programm.
Gemeinsam mit der Zeuthener Kirchgemeinde.

Thema, Ort und Zeit unseres Jahresausklangs in der Adventszeit stehen noch nicht fest. Sie werden rechtzeitig darüber informiert.

 

Bilder von der Frühjahrstagung 2015 in Flensburg und Løgumkloster, Dänemark

Bilder von der Frühjahrstagung 2015:

8. MAI EUROPA-UNIVERSITÄT FLENSBURG: Mitglieder der Brandes-Gesellschaft und der Theodor Fontane-Gesellschaft trafen sich zu einer 3-tägigen Tagung über den immer noch aktuellen dänischen Kritiker, Literaturwissenschaftler und Freidenker Georg Brandes und den genauso aktuellen Journalisten und Schriftsteller Theodor Fontane.
Die Eröffnungsredner waren der Präsident der Europa-Universität Flensburg Prof. Werner Reinhart, der Generalkonsul des Königreiches Dänemark Henrik Becker-Christensen, der Vorsitzende der Theodor Fontane Gesellschaft Prof. Andreas Köstler, die Vorsitzende der Sektion Schleswiger Land der TFG Ulrike v. der Goltz und der Vorsitzende der Brandes-Gesellschaft Prof. Matthias Bauer. Das Hauptthema war „Fontane, Brandes und die Anfänge der literarischen Moderne in Nordeuropa“.
Später fuhren die Mitglieder zum Theologisch Pädagogischen Zentrum in Lügumkloster.

 

 

8. MAJ PÅ EUROPA-UNIVERSITET I FLENSBORG: Medlemmer af Brandes-selskabet og Fontane-selskabet mødtes til et 3-dages fæ…

Posted by Dansk Generalkonsulat i Flensborg on Dienstag, 12. Mai 2015

Fontane-Festspiele 2016 – Bekanntgabe der Veranstalter

Ffs

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 2. März 2015 startet der Kartenverkauf für die 4. Fontane-Festspiele 2016 in Neuruppin.
Am Pfingstwochenende 2016, von Donnerstag, 12. Mai  – Montag, 16. Mai 2016, bietet Neuruppin ein breites Spektrum an Musik, Theater, Literatur, Filmen, Ausflügen, Ausstellungen und Autorenbegegnungen.
Neuruppin, die Geburtsstadt Theodor Fontanes, fühlt sich dem Erbe des bedeutendsten Romanciers des 19. Jahrhunderts, des Lyrikers und Reiseschriftstellers Fontane verpflichtet. Hier sind sein Geburtshaus, das Gymnasium, das er besuchte, das Fontane-Denkmal und weitere Wohn- und Erinnerungsorte seiner Familie. Am Neuruppiner See beginnen Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ mit dem ersten Buch „Die Grafschaft Ruppin“.

Wir möchten den Gästen der Region das Werk Theodor Fontanes auf eine ganz neue und moderne Weise präsentieren. Zeitgenössische Künstler lassen die Fontane-Festspiele zu einem spannenden Erlebnis werden.

Pfingsten 2016 bieten wir in Neuruppin
„Grete Minde“ – ein szenisch-musikalisches Open Air Spektakel am Ruppiner See nach der gleichnamigen Fontane-Novelle
- das „Fontane-Lyrik-Projekt“ mit den angesagtesten deutschen Schauspielern und zeitgenössischer Musik
- das Europäischen Festival der Reiseliteratur „Neben der Spur“ mit über 20 Autoren und mehreren Lesungen pro Tag
literarische Ausflüge per Bus, Rad oder Wanderung auf den Spuren Theodor Fontanes
Fontane-Verfilmungen
 Ausstellungen
- und ab 22 Uhr den Salon Theodor

Das Programm und die Termine finden Sie im Anhang. Gern halten wir Sie auf dem Laufenden. Unsere Internetseite wird gerade modernisiert. Wir melden uns wieder, wenn die neue Seite online ist.

Wir haben eine neue Rufnummer: 03391 / 65 98 198.

Vielen Dank für Ihr Interesse und freundliche Grüße

Uta Bartsch
Fontane-Festspiele gUG

www.fontane-festspiele.com

Veranstaltungen der Sektionen und Freundeskreise im 1. Halbjahr 2015

 

Sektion Bayern
Sektion Berlin-Brandenburg
Fontane-Kreis Franken
Sektion Hamburg
Theodor Fontane-Kreis Hannover
Fontane-Kreis Leipzig
Fontane-Kreis Neuss/Düsseldorf (Niederrhein)
Fontane-Kreis im Rheinland
Sektion Ruppin
Sektion Schleswiger Land
Fontane-Kreis Zeuthen

Sektion Bayern

Mittwoch, 14. Januar 2015
Dr. Franziska Mayer (München):
Sagbares und Unsagbares. Redetabus und Kommunikationsstrategien
im Briefwechsel zwischen Fontane und Heyse

Mittwoch, 25. Februar 2015
Dr. Paul. I. Anderson (Aalen):
Die Geburt des Stechlin aus dem Problem des Antisemitismus

Die Veranstaltungen finden jeweils 19.30 Uhr in München, ASZ Maxvorstadt, statt.

 

Sektion Berlin-Brandenburg

 
Sonntag, 04. Januar 2015, 17:00 Uhr Fontane-Dinner   
Maritim Hotel Berlin, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin (Bus 200 oder M29)
Prof. Dr. Roland Berbig (Berlin): „ein Stück Doktor und ‘geschätzter Dichter‘ beim Pillendrehen“ – Theodor Fontane auf medizinischem Terrain
Kostenbeitrag Fontane-Dinner und Vortrag 33,- € pro Teilnehmer
Anmeldung bis 15.12.2014 durch Überweisung auf das Konto der Sektion Berlin-Brandenburg
IBAN: DE04 1005 0000 1210 0613 05 – Berliner Sparkasse  –  Kennwort: ´Fontane-Dinner´

Mittwoch, 11. Februar 2015, 18.00 Uhr
Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf, Grunewaldstr. 3 (neben dem Rathaus Steglitz)
Klaus-Peter Möller (Potsdam): „Theodor Fontane aufs Korn genommen – Wie wurde er karikiert?“

Mittwoch, 04. März 2015, 18.00 Uhr
Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf, Grunewaldstr. 3 (neben dem Rathaus Steglitz)
Rudolf Muhs (London): Fontanes Bismarck-„Biographie“

Mittwoch, 15. April 2015, 18.00 Uhr
Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf, Grunewaldstr. 3 (neben dem Rathaus Steglitz)
Prof. Dr. Hubertus Fischer (Berlin): „Märkisches und Berlinisches bei Theodor Fontane“

24. April bis 26. April 2015     
Margarete von Minden, Hans Herrmann von Katte und der „Schwefelgelbe“ – eine Reise mit Fontane durch die Altmark – Busexkursion u. a. nach Wust, Jerichow, Tangermünde, Gardelegen, Arendsee, Stendal, Letzlingen und Schönhausen
Reiseleitung und Information: Hr. Pahn (030-3755224) und  Hr. Hauff (030-3334595)

Freitag, 19. Juni 2015, 18.00 Uhr
Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf, Grunewaldstr. 3 (neben dem Rathaus Steglitz)
Prof. Dr. Gunnar Och (Erlangen): „Freundschaft mit Vorbehalten – Paul Heyse und Theodor Fontane“

Vorankündigung 08. Juli 2015
Tagesexkursion zur Pfaueninsel und zur Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe
Leitung: Dr. Lothar Weigert (Berlin)

 

Fontane-Kreis Franken

Montag, 2. Februar 2015, 19.30 Uhr
Volkshochschule Erlangen, Schenkstrasse 111
Prof. Dr. Klaus Kastner (Nürnberg)
Urbild und Abbild: Fontanes Effi Briest (mit Bildern)

Donnerstag, 19. März 2015, 19.30 Uhr
Volkshochschule Erlangen, Friedrichstrasse 19
Dr. Christine Hehle (Wien)
Arsenal der Möglichkeiten: Fontanes unbekanntes Erzählwerk

Mittwoch, 29. April 2015, 19.30 Uhr
Volkshochschule Erlangen, Friedrichstrasse 19
Prof. Dr. Dirk Niefanger (Erlangen)
Großstadt-Feuilletons von Theodor Fontane, Stefan Zweig und Paul Zech

Im Mai/Juni 2015 planen wir eine Exkursion zum Deutschen Literaturarchiv Marbach unter Führung von Frau Dr. Susanna Brogi

 

 

 

Sektion Hamburg

Freitag, 9. Januar 2015, 19.30 Uhr
Dr. Martin Lowsky (Kiel):
Wie Goethe nach Italien!? Das Motiv der Südlandreisen
bei Theodor Fontane und Karl May

Donnerstag, 19. Februar 2015, 19.30 Uhr
Rudolf Muhs (London):
Fontanes Bismarck-Biografie“
Ein Beitrag zum 200. Geburtstags des Reichsgründers

März 2015
Prof. Dr. Hubert Speidel (Kiel):
Mythos und Logos in Weimar

April 2015
Dr. Wolfgang Rasch (Berlin):
Rudimente des Briefverkehrs Fontanes in seinen Werkhandschriften
– Beispiel und Befunde

Donnerstag, 11. Juni 2015, 19.30 Uhr
Dr. Gabriele Radecke (Göttingen):
Theodor Fontanes Notizbücher – Die genetisch-kritische und
kommentierte Hybrid-Edition als Vorarbeit zu einer
digitalen Gesamtausgabe der Briefkorrespondenz Fontanes

Juli/Oktober 2015
Dr. Roswitha Körner (Hamburg):
Fontane-Lesung

November/Dezember 2015
Hube-Hosfeld Company, Zeuthen
„Irrungen Wirrungen“ oder „Viel Freud, viel Leid … – das alte Lied“
Szenen nach einer Novelle Ethy Schäfer-Sybens, in denen einige
Fontanescher Romanfiguren und ihre Kinder in vier Zeitsprüngen
bis in die Jahre des ersten Weltkrieges verfolgt werden.

Wir treffen uns immer in der Buchhandlung Boysen & Maucke, Große Johannisstr. 19

 

Theodor Fontane-Kreis Hannover

Im Januar 2015 wollen wir Fontanes 195. Geburtstages gedenken und haben uns, wie im Sommer, als Ort der Begegnung für das Leonardo Hotel in der Tiergartenstraße entschieden. Zu unseren Vortragsveranstaltungen in den Monaten Februar, März und April treffen wir uns dann – wie gewohnt – in der Buchhandlung an der Marktkirche, die jeweils einen Kostenbeitrag von 5,00 Euro pro Person erhebt.

Samstag, 10. Januar 2015, 15.00 Uhr
Leonardo Hotel am Tiergarten
Kurzvorträge von Mitgliedern des Fontane-Kreises
anlässlich des195. Geburtstages von Theodor Fontane

Dienstag, 10. Februar 2015, 19.30 Uhr
Dr. Petra Wilhelmy-Dollinger (Gräfelfing):
Theodor Fontane und die Berliner Salons

Dienstag, 17. März 2015, 19.30 Uhr
Dr. Nikolaus Gatter (Köln):
„In unsrer vergeßlichen und zerstreuten Zeit stell’ ich doch wirklich ein
Stück Gedächtniß vor!“ – Karl August Varnhagen und das 19. Jahrhundert

Dienstag, 28. April 2015, 19.30 Uhr
Klaus-Peter Möller (Potsdam):
„Aufs Korn genommen“ – Theodor Fontane im Spiegel der Karikatur

 

Fontane-Kreis Leipzig

Donnerstag, 08. Januar 2015, 19.00 Uhr
Theodor Fontane wird 195 – Geburtstagsfeier des Fontane-Kreises
(auf Einladung)

Mittwoch, 18. Februar 2015, 18.00 Uhr
Rudolf Muhs  (London)
Fontanes Bismarck-"Biographie"

Mittwoch, 29. April 2015, 18.00 Uhr
Georg Bartsch (Berlin)
Fontane und die „sexuellen Uncorrektheiten“

Mittwoch, 24. Juni 2015, 18.00 Uhr
Klaus-Peter Möller (Potsdam)
„Aufs Korn genommen“ – Fontane im Spiegel der Karikatur

Sommerliche Zusammenkunft des Fontane-Kreises
Gemeinsamer Ausstellungsbesuch

Die Vorträge des Fontane-Kreises Leipzig finden in der Stadtbibliothek,
Veranstaltungsraum „Huldreich Groß“, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11 statt.

 

Fontane-Kreis Neuss/Düsseldorf (Niederrhein)

Donnerstag, 26.02.2015, 19.00 Uhr
RomaNEum, Brückstraße 1, 41460 Neuss.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Neuss
und dem BÜCHERHAUS am Münster, Neuss.
Prof. Dr. Volkmar Hansen (Düsseldorf):
Vor dem Sturm

Donnerstag, 16.04.2015. 19.30 Uhr
im RomaNEum, Brückstr. 1 in 41460 Neuss
„So spendet Segen noch immer die Hand…“
Georg Adler liest Theodor Fontane 
Apotheker, Kriegsberichterstatter und Theaterkritiker war Theodor Fontane (1819-1898) bevor er als Meister der Novelle und des realistischen Romans („Effi Briest“, „Frau Jenny Treibel“, „Der Stechlin“) Weltruhm erlangte. Seine dichterische Laufbahn begann Fontane um 1850 mit Lyrik und Balladen. Einige der berühmtesten („Herr von Ribbeck“, „John Maynand“, „Archibald Douglas“) stehen auch im Mittelpunkt dieses Fontane Vortrags mit Rezitation. Georg Adler, Schauspieler und Rezitator, stellt jedoch auch die Erzählkunst Fontanes in seinen Wanderungen durch die märkische Heimat, in Briefen und Romanauszügen vor. Fontanes Erzählkunst spendet, wie die Hand des alten Ribbeck, auch heute noch Segen.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem „BÜCHERHAUS am Münster“ und der Volkshochschule in Neuss.

 

Fontane-Kreis im Rheinland

Sonntag, 18. Januar 2015, 11.00 – 17.00 Uhr
Rautenstrauch-Joest-Museum Köln –
Forum der Volkshochschule, Cäcilienstraße 29-33
Literaturgesellschaften in Köln stellen sich vor
Lesungen und Vorträgen
Vortrag für die Fontane Gesellschaft: „Bornstedt“ in Bildern mit Original Text von Th. Fontane aus Bd. Havelland gesprochen von Dr. Ralf Peters, Fotos Helga Dropmann.

Für weitere Veranstaltungen bitte ich Sie sich unter http://literaturkalenderkoeln.de/events/category/lesung oder im örtlichen KStA – unter Literaturveranstaltungen oder bei mir zu informieren, da erst eine neue Tagungsstätte gefunden werden muss.

 

 

 

Sektion Ruppin

Dienstag, 21. April 2015, 19.00 Uhr
Fontane-Buchhandlung Neuruppin:
Fortsetzung der Vortrags- und Lesereihe „Post von Theo …“
mit Alexander Bandilla.
Fontanes Briefwechsel – besonders mit Mathilde von Rohr und weiteren Fontane-Förderern – wird diesmal besonders thematisiert.

Voraussichtlich am Dienstag, dem 9. Juni 2015, bringt uns die nächste Busexkursion auf Fontanes Spuren in den Spreewald. Die Programmplanung dazu ist noch nicht abgeschlossen, wird aber durch persönliche Einladungen und Pressemitteilungen bekannt gemacht.

 

Sektion Schleswiger Land 

Mittwoch, 21. Januar 2015, 19.30 Uhr
Buchhandlung Rüffer, Holm 19 – 21, 24937 Flensburg
Jochen Missfeldt (Oeversee):
„Storm und Fontane“
Gespräch und Lesung aus
Du graue Stadt am Meer Theodor Storm in seinem Jahrhundert

Freitag, 8. Mai 2015, 15.00 Uhr
Campus der Europa Universität Flensburg
Eröffnungsveranstaltung der Frühjahrstagung der TFG und der
Georg Brandes Gesellschaft zur Erforschung der Modernitätskurse
Prof. Bauer mit Studierenden:
„Kulturlandschaft an der Flensburger Förde“

 

 

 

Fontane-Kreis Zeuthen

Bereits am 10. Januar dürfen Sie sich auf den Nachmittag mit Dr. Gotthard Erler freuen: Nachmittags 15.00 Uhr wird er im DESY Zeuthen über das wechselhafte Leben der dreimal verheirateten „Krautentochter“ – zuletzt Frau von Arnstedt – sprechen, einer märkischen Frauenpersönlichkeit, wie Fontane sie im Kapitel „Hoppenrade“ in Fünf Schlösser, dem fünften Band seiner Wanderungen durch die Mark Brandenburg schilderte. Dieser Vortrag wird Sie bereits auf  unsere  Frühlingsexkursion ins Löwenberger Land einstimmen, für die sich die folgende Terminänderung ergibt. Bitte beachten Sie sie!

Aus Gründen, die nicht bei uns liegen, findet diese ursprünglich für den 16. Mai geplante Fahrt bereits zwei Tage früher, am 14. Mai 2014 (am Himmelfahrtstag) statt. Unser Reisebus wird dann um 08.30 Uhr am S-Bahnhof Zeuthen / West-ausgang starten. Berliner Teilnehmer, denen das günstiger erscheint, können zwischen 09.30…10.00 Uhr am Bahnhof Borgsdorf (Haltepunkt der S 1 in Rich-tung Oranienburg) zusteigen. Wir bitten Sie um Mitteilung dieses Zustiegswun-sches! Von dort wird es über Nassenheide und Löwenberg nach Hoppenrade gehen (Besichtigung der Schlosskapelle), dann weiter nach Liebenberg. Nach  Vorstellung von Schloss und Park Liebenberg  speisen wir  im Schlossrestaurant zu Mittag. Uns wird ein Fisch-, Fleisch- oder vegetarisches Gericht zum Preise von 16 € angeboten, das wir Sie unterwegs auszuwählen bitten. Nachmittags gibt es ein Kaffeegedeck. Dazwischen hören wir – wie im Halbjahrplan bereits angekündigt – die beiden Vorträge von Dr. Anderson und Herrn Hölscher. Zwi-schen 17.00…18.00 Uhr gedenken wir die Heimreise anzutreten.

Falls nicht bereits geschehen, bitte ich Sie, mir baldestmöglich Ihre Voranmel-dung mitzuteilen, damit wir Sie weiterhin auf dem laufenden halten können!

Programm für das erste Halbjahr 2015

Im April 2015 jährt sich die Gründung des Theodor-Fontane-Kreises Zeuthen zum 30. Mal. Wir meinen, dieses Jubiläum am besten mit einem interessanten und soliden Themenangebot würdigen zu können.

Samstag, 10. Januar, 15.00 Uhr
DESY Zeuthen, Platanenallee 6, Seminarraum III:
Dr. Gotthard Erler (Berlin): Die „Krautentochter“. Frau von Arnstedt – eine märkische Persönlichkeit, wie Theodor Fontane sie schätzte. Vortrag.

Samstag, 21. Februar, 14.00 Uhr
DESY Zeuthen, Platanenallee 6, Seminarraum III: Jüngste Entdeckungen zweier Fontaneforscher
Dr. Wolfgang Rasch (Berlin): Briefliche Vorarbeiten und Reste in Fontanes Werk-handschriften – was verraten sie uns?
Klaus-Peter Möller (Potsdam): Fontanes „Tunnel-Album“. Bilder aus dem Leben des literarischen Sonntagsvereins, der Th. F. zum Dichter reifen ließ.
Beide Vorträge mit Dia-Projektionen von Seltenheitswert.

Samstag, 21. März, 15.00 Uhr
DESY Zeuthen, Platanenallee 6, Seminarraum III:
Carola Pohlmann (Berlin): „Was ist der Ruhm der Times…“ Gustav Kühn und seine  Neuruppiner Bilderbogen. Lichtbildervortrag.

Samstag, 11. April, 15.00 Uhr
DESY Zeuthen, Platanenallee 6, Seminarraum III:
Zum 200. Geburtstag des ersten deutschen Reichskanzlers
Dr. Gotthard Erler (Berlin): Bewunderung und Kritik. Wie Theodor Fontane über  Otto von Bismarck urteilte – und einige aktuelle Betrachtungen. Vortrag.

Samstag, 25. April
Sternfahrt mit Auto, Bus oder Fahrrad nach Mittenwalde.
Start der Radfahrer um 09.30 Uhr in Königs Wusterhausen, Schleuse Nottekanal.  
Treffen um 11.00 Uhr an der St. Moritz-Kirche, Besichtigung und Turmbesteigung, Mittagessen, geführter Stadtrundgang. Zwecks Übermittlung von Einzelheiten bitten wir schon jetzt darum, uns das Interesse an dieser Fahrt mitzuteilen.

Donnerstag, 14. Mai
17. Zeuthener Fontanetag: Das Löwenberger Land – eine Quelle literarischer Inspiration für Theodor Fontane
Exkursion mit Reisebus über Nassenheide, Löwenberg nach Hoppenrade und Liebenberg. Unterwegs bzw. vor Ort werden zwei Vorträge zu hören sein:
Dr. Paul-Irving Anderson (Aalen): Theodor Fontane und Philipp Graf zu Eulenburg (1847 – 1921) – Literarische Folgen ihres Briefwechsels und ihrer Bekanntschaft seit Mitte 1880. Ein Überblick.
Horst Hölscher (München): Wo eigentlich liegt „Haldern“? Theodor Fontanes Beziehung zu den Eulenburgs und ihre Spuren im Roman Stine.
Genaueres später. Zwecks Übermittlung von Einzelheiten bitten wir schon jetzt darum, uns das Interesse an dieser Exkursion mitzuteilen.

Samstag, 13. Juni, 15.00 Uhr
DESY Zeuthen, Platanenallee 6, Seninarraum III:
Georg Bartsch (Berlin): Theodor Fontane und die „sexuellen Uncorrektheiten“. Lichtbildervortrag.

Veranstaltungen der Sektionen und Freundeskreise – 2. Halbjahr 2014

 

Sektion Bayern
Sektion Berlin-Brandenburg
Fontane-Kreis im Kloster Dobbertin
Fontane-Kreis Franken
Fontane-Kreis Großbritanien und Irland
Sektion Hamburg
Theodor Fontane-Kreis Hannover
Fontane-Kreis Leipzig
Fontane-Kreis Neuss/Düsseldorf (Niederrhein)
Polnischer Fontane-Freundeskreis
Fontane-Kreis im Rheinland
Sektion Ruppin
Sektion Schleswiger Land
Fontane-Kreis Zeuthen

Sektion Bayern

 Aktuell keine geplanten Termine

 

Sektion Berlin-Brandenburg

Freitag, 4. Juli 2014 – Tagesexkursion nach Luckenwalde
unter Leitung von Sigurd Hauff und Hans-Jürgen Pahn
Bahnfahrt von Berlin Hbf nach Luckenwalde, dort
Stadtführung, Mittagessen im „Vierseithof“, Stadtgang zur
ehem. Hutfabrik (Architekt Erich Mendelsohn), Kaffeepause,
abschließend szenische Lesung im Stadttheater:
Familie Fontane in Luckenwalde und Rückfahrt nach Berlin Hbf
Anmeldung bis 14.06. durch Überweisung von 36 EUR
auf das Konto der Sektion Berlin-Brandenburg
IBAN: DE04 1005 0000 1210 0613 05 – Berliner Sparkasse –
Kennwort: ‚Luckenwalde’

Mittwoch, 20. August 2014, 18.00 Uhr
Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf,
Dr. Jana Kittelmann (Berlin):
„Eine Dame von Welt“ – zur Figur der Fürstin Carolath in
Fontanes Roman Schach von Wuthenow

9. September bis 12. September 2014
Ottonen, Askanier und Hohenzollern –
eine geschichtliche Harz-Exkursion mit Cécile
Busexkursion u. a. nach Thale, Ballenstedt, Quedlinburg,
Wernigerode, Bad Harzburg und Goslar
Reiseleitung und Information:
Herr Pahn (030-3755224) und Herr Hauff (030-3334595)

Samstag, 20. September 2014, 11.00 Uhr
Blumengruß am Grab von Theodor und Emilie Fontane
mit kleiner Lesung
Treffpunkt: Friedhofseingang Liesenstraße

Mittwoch, 8. Oktober 2014, 18.00 Uhr
Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf,
Dr. Lothar Weigert (Berlin):
Das unbekannte Rütli-Mitglied Karl-Heinrich Zöllner
und seine Freundschaft mit Emilie und Theodor Fontane

Samstag, 15. November 2014, 10.00 – 16.00 Uhr
Seniorenresidenz ProSeniore, Kurfürstendamm 100
(Ecke Joachim-Friedrich-Str.)
Fontane-Seminartag: Theodor Fontanes Roman Graf Petöfy
10.00 Uhr – Dr. Dietmar Storch (Hannover):
„Mihalifalva! Wie schön das klingt.“
Fontanes Graf Petöfy und Österreich-Ungarn
aus historischer Sicht
11.15 Uhr – Dr. Paul Anderson (Aalen): Fontanes Wien
12.30 Uhr – gemeinsames Mittagessen
13.30 Uhr – Prof. Michael Scheffel (Wuppertal):
Theodor Fontanes Graf Petöfy – eine Lektüre
14.45 Uhr – Dr. Gotthard Erler (Berlin):
Finden und Erfinden oder: Laudatio für Franziska Franz
Kostenbeitrag Seminar incl. Mittagessen und Kaffee/Tee:
30,00 EUR pro Teilnehmer
Anmeldung bis 1.11.: durch Überweisung auf das Konto der
Sektion Berlin-Brandenburg
IBAN: DE04 1005 0000 1210 0613 05 – Berliner Sparkasse –
Kennwort ´Fontane-Seminar´

Freitag, 12. Dezember 2014, 16.00 Uhr
Theodor-Fontane-Archiv in der Villa Quandt,
Große Weinmeisterstraße 46/47, 14469 Potsdam
(ab Hbf Potsdam mit Tram 92 oder 96 bis Puschkinallee)
„… später brannten ihnen die Weihnachtslichter
in einem ungetrübten Glanz“
Szenen aus Fontanes Roman LÁdultera mit den Mitgliedern
des Fontane-Ensembles Berlin:
Maria Jany und Johannes Kowalewsky,
Musik: Ulrike Fabienke, Oboe
Gemeinsam mit dem Theodor-Fontane-Archiv –
Beitrag 5,00 EUR, Anmeldung unter Tel.: 0331 201396
Voranzeige:

Sonntag, 4. Januar 2015, 17.00 Uhr
Fontane Dinner
Maritim Hotel Berlin, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin (Bus 200 oder M29)
Prof. Dr. Roland Berbig (Berlin):
Fontanes Feste – Ein literarisch-kultureller Streifzug
Kostenbeitrag Fontane-Dinner und Vortrag 33,- EUR pro Teilnehmer
Anmeldung bis 15. Dezember 2014
durch Überweisung auf das Konto der Sektion Berlin-Brandenburg
IBAN: DE04 1005 0000 1210 0613 05 – Berliner Sparkasse
Kennwort: ‘Fontane-Dinner’

 

Fontane-Kreis im Kloster Dobbertin

 Aktuell keine geplanten Termine

 

Fontane-Kreis Franken

Donnerstag, 26. Juni 2014, 19.30 Uhr
Dr. Johannes Wilkes (Erlangen):
Franken und Fontane

Sonnabend, 26. Juli 2014, 15 Uhr
Dr. Tanja Rudtke (Rednitzhembach):
„Kulinarische Lektüren“ – ein literarischer Nachmittag
Gesonderte Einladung; die Ortsangabe folgt

Donnerstag, 2. Oktober 2014, 19.30 Uhr
Dr. Anja Haberer (Augsburg):
„Du bist, wie Du da bist, ein Produkt der Verhältnisse“ –
Krankheit und Gesellschaft in Fontanes Cecile und Effi Briest

Dienstag, 4. November 2014, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Gunnar Och (Erlangen):
Freundschaft mit Vorbehalten – Paul Heyse und Theodor Fontane

Freitag, 5. Dezember 2014, 19.30 Uhr
Klaus-Peter Möller (Potsdam):
Fontane aufs Korn genommen – wie wurde er karikiert
Alle Vorträge finden in der Volkshochschule Erlangen, Friedrichstraße 19
statt

Alle Vorträge finden in der Volkshochschule Erlangen, Friedrichstr. 19 statt.

 

Fontane-Kreis Großbritanien und Irland

Aktuell keine geplanten Termine

 

 

Sektion Hamburg

 Aktuell keine geplanten Termine

 

Theodor Fontane-Kreis Hannover

Dienstag, 16. September 2014, 19.30 Uhr
Dr. Siegfried Seifert (Weimar):
Hat der Kongress wirklich nur getanzt?
– Der Wiener Kongress 1814/15 und die deutschen Buchhändler.
Vortrag

Dienstag, 14. Oktober 2014, 19.30 Uhr
Dr. Reinhard Oberschelp (Hannover):
Das Kurfürstentum Hannover – ein Satellit Großbritanniens!
– Ein negativer Aspekt der Personalunion
Vortrag

Dienstag, 11. November 2014, 19.30 Uhr
Dr. Burkhard Spinnen (Münster):
Sein Glück verdienen. Theodor Fontanes zeitlose Heldinnen. Vortrag mit Buchvorstellung.

 

Fontane-Kreis Leipzig

 
Mittwoch 25. Juni, 18.00 Uhr
Stadtbibliothek, Veranstaltungsraum „Huldreich Groß“
Prof. Dr. Rüdiger Bernhardt (Bergen i. V.)
Die Sehnsucht der "nervösen Frauen" – die Sehnsucht nach "nervösen Frauen"
Ein Frauentyp bei Henrik Ibsen und Gerhart Hauptmann, Friedrich Spielhagen und Theodor Fontane 

Sommerfest des Fontane-Kreises

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 18.00 Uhr
Günter Rieger (Neuruppin):
Auf Fontanes Spuren in der alten Grafschaft Ruppin

Mittwoch, 26. November 2014, 18.00 Uhr
Brunhilde Rothbauer (Leipzig):
Wie Fontane Leipzig sah – Leipzig um 1840

Mittwoch, 12. Dezember 2014, 16.00 Uhr
Adventstreffen des Fontane-Kreises
Führung durch die Ausstellung Die Welt in Leipzig: BUGRA 1914
im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

Die Vorträge des Fontane-Kreises Leipzig finden in der Stadtbibliothek,
Veranstaltungsraum „Huldreich Groß“, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11 statt.

 

Fontane-Kreis Neuss/Düsseldorf (Niederrhein)

 Aktuell keine geplanten Termine

 

Polnischer Fontane-Freundeskreis

 Aktuell keine geplanten Termine

 

 

Fontane-Kreis im Rheinland

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 19.30 Uhr
Lengfeld`sche Buchhandlung, Kolpingplatz, Köln
Tel. 0221 – 257 84 03, Fax 0221 – 258 16 57, info@lengfeldsche.de
Dr. Ralf Peters (Köln):
Schach von Wuthenow – eine Lesung

 

 

 

Sektion Ruppin

Am 25. September 2014, Abfahrt 8.00 Uhr am Amtsgericht Neuruppin,
bringt uns eine Busfahrt gemeinsam mit Teilnehmern des „Historischen
Vereins“ zur Landesausstellung Brandenburg in das restaurierte Schloss
Doberlug in das Grenzgebiet zum Bundesland Sachsen.

Alexander Bandilla setzt am 18. November 2014 um 19.00 in der Fontane-
Buchhandlung Neuruppin seine Lesung aus Fontane-Briefen fort.

Der 30. Dezember 2014 führt alle Fontane-Freunde wie üblich zur Gedenkveranstaltung
am Neuruppiner Fontane-Denkmal zusammen.

Sektion Schleswiger Land 

Juni (der genaue Temin wird noch bekannt gegeben)
Buchpräsentation und Lesung in der Bürgerhalle
des Flensburger Rathauses,
Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte e.V.
1914 – Julikrise und Augusterlebnis in Flensburg
von Dr. Harald Hohnsbehn (Sektion Schleswiger Land)

Mittwoch, 10. September 2014, 19.30 Uhr
Buchhandlung Rüffer, Flensburg, Holm 19 – 21,
Prof. Dr. Andreas Koestler (Potsdam):
Theodor Fontane als Kunstkritiker

Mittwoch, 5. November 2014, 19.30 Uhr
Buchhandlung Rüffer, Flensburg, Holm 19 – 21,
Irrungen, Wirrungen – nur für Lehrer und Paartherapeuten?
Theodor Fontanes bekannter Gesellschaftsroman
als Unterrichtseinheit in der gymnasialen Oberstufe

 

 

Fontane-Kreis Zeuthen

Wir erlauben uns, Sie freundlich auf den 16. Zeuthener Fontanetag am Samstag, dem 28. Juni des Jahres ab 10.00 Uhr im DESY Zeuthen hinzuweisen. Das 30jährige Bestehen unserer Ausstellung Fontane und Hankels Ablage wird uns Anlass geben, zwei Erzählungen Theodor Fontanes, die auch im jetzigen Zeuthener Ortsteil Hankelsablage spielen, etwas eingehender zu betrachten.
 
Ab 10.00 Uhr vormittags spricht Dr. Joachim Kleine (Zeuthen) über „Irrungen, Wirrungen und Stine im  erzählerischen Werk Theodor Fontanes“. Die Aussprache darüber wird Prof. Dr. Helmuth Nürnberger (Freienwill/Schleswig-Holstein), Ehrenpräsident der Theodor-Fontane-Gesellschaft, mit Gedanken über „Gardes du Corps. Die 1001. Finesse in Irrungen, Wirrungen“  krönen.

Nach der Mittagspause, ab 14.00 Uhr bietet das Zeuthener Hube-Hosfeld-Ensemble unter dem Motto „Viel Freud, viel Leid … – das alte Lied“ Szenen nach einer Novelle Ethy Schäfer-Sybens, in denen mögliche Schicksale einiger Fontanescher Romanfiguren und ihrer Kinder in vier Zeitsprüngen bis in die Jahre des ersten Weltkrieges verfolgt werden.
 
Im Vortrag Dr. Kleines und in der nachmittäglichen Lesung sind kurze Pausen vorgesehen. Im Vestibül werden Erfrischungen bereitstehen. Während der Mittagspause wartet die Eichwalder Buchhandlung Schattauer in der Cafeteria mit einem Buchangebot auf.

Programm 2. Halbjahr 2014

Samstag, 05. Juli, 17.00 Uhr
Zeuthen, Schiffsanlegestelle Rathausplatz:
Seenrundfahrt mit einem Fahrgastschiff der Reederei Fußwinkel.
Dr. Gotthard Erler (Berlin) plaudert über „Fontanes Wasserfahrten“.
(Gemeinsam mit dem Zeuthener Kulturverein – bereits ausverkauft)

Samstag, 06. September, 15.00 Uhr
DESY Zeuthen, Platanenallee 6, Seminarraum III:
Dr. Sebastian Schmideler (Leipzig):
Der erste Weltkrieg im Kinder- und Jugendbuch.  Lichtbildervortrag.

Freitag, 17. Oktober, 18.30 Uhr
Bibliothek Zeuthen, Dorfstraße 22:
„Im Westen nichts Neues“ – ein Roman hält der Welt den Spiegel vor.
Frau Dr. Sell speicht über Erich Maria Remarque, sein aufrührendes Buch, dessen Verfilmung. Danach läuft Lewis Milestones Film über einen Tag im ersten Weltkrieg.
(Gemeinsam mit der VHS Dahme-Spreewald und der Bibliothek Zeuthen)

Samstag, 01. November, 15.00 Uhr
DESY Zeuthen, Platanenallee 6, Semínarraum III
Dr. Gotthard Erler (Berlin): Der Bruderzwist zwischen Heinrich und Thomas Mann über den Weltkrieg. Vortrag und Gespräch.

Samstag, 22. November, 15.00 Uhr
DESY Zeuthen, Platanenallee 6, Seminarraum III:
Mathias Grüne (Leipzig): Sprichwörtliches bei Fontane.

Für Oktober ist eine Fahrt zur Landesausstellung über Preußens und Sachsens Nachbarschaft nach Doberlug, für November eine Führung durch die Ausstellungüber den ersten Weltkrieg im Deutschen Historischen Museum Berlin in Vorbereitung. Genaueres dazu wird nochrechtzeitig mitgeteilt.

 

Presseschau zu den Fontane-Festspielen 2014

Zu Pfingsten fanden in Neuruppin zum 3. Mal die Fontane-Festpiele statt. Das schreibt die Presse:

 

► Märkische Oderzeitung: Erstmals echte Festival-Atmosphäre in Neuruppin

Erstmals ist es gelungen, in Neuruppin ein echtes Festival mit der entsprechenden Atmosphäre auf die Beine zu stellen. Davon sind die Veranstalter der Fontane-Festspiele überzeugt.

 

► Märkische Oderzeitung: Lyrik-Projekt sorgt für Gänsehaut

Das Lyrik-Projekt des Fontane-Festivals hat sich zu einer künstlerischen Urgewalt entwickelt. Die Mischung aus feiner Textauswahl, prominenten Schauspielern und musikalischer Untermalung ist stimmig, überzeugend und geht unter die Haut.

 

► Märkische Oderzeitung: Grete Minde hat wieder herrlich gelitten

Es soll Neuruppiner geben, die sich die "Grete Minde" vor der Klosterkirche schon zum zweiten Mal angeschaut haben – und sogar schon zum dritten Mal. Oder zum vierten.

 

► Märkische Allgemeine: Flammendes Drama am Ruppiner See

Das szenisch-musikalische Open-Air-Stück "Grete Minde" war der Höhepunkt der Fontane-Festspiele. Zum dritten Mal fanden die Festspiele zu Ehren des großen Neuruppiner Sohnes Theodor Fontane statt. Von Donnerstag bis Montag gab es Schauspiel, Lesungen und Lyrik an verschiedenen Spielorten.

 

► rbb: Österreicher Ransmayr erhält Fontane-Preis

Neuruppin feiert am Pfingstwochenende seinen berühmtesten Sohn: Theodor Fontane wird mit einem eigenen Festival geehrt. Zum Auftakt verleiht die Stadt ihren eigenen Literaturpreis. Der geht in diesem Jahr an den Österreicher Schriftsteller Christoph Ransmayr, dessen Werk aus Sicht der Jury durchaus Parallelen zu Fontane aufweist.

Ausschreibung: 2. Fontane-Preis für junge Schreibende 2014

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„Die Liebe zu dem Fleck, der uns geboren, schließt hundert Kräfte in sich.“
Theodor Fontane

2. Fontane-Preis für junge Schreibende 2014

Veranstalter:
Theodor Fontane Gesellschaft e.V., Sitz: Neuruppin

Unterstützt durch:
Sparkasse Ostprignitz-Ruppin
Fontanestadt Neuruppin

Die Theodor Fontane Gesellschaft e.V., gegründet 1990 in Potsdam, stiftet in unregelmäßigen Abständen einen Literaturpreis für schreibende Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Preisaufgabe möchte jüngere Menschen verstärkt an Werk und Leben von Theodor Fontane heranführen. Der Fontane-Preis für junge Schreibende wird 2014 zum zweiten Mal für die Schülerinnen und Schüler der Neuruppiner Schulen ausgeschrieben. Es gibt ihn in drei Alterskategorien: Klasse 5 bis 6, Klasse 7 bis 9, Klasse 10 bis 12/13

Das Thema der Preisaufgabe für 2014 lautet:

REPORTER AUF FONTANES SPUREN

Theodor Fontane ist als Autor von Romanen, Balladen und Gedichten bekannt. Du wirst den einen oder anderen Text sicher schon gelesen haben. Nicht so bekannt ist, dass Fontane seine Karriere als Journalist und Reporter begann. Mit seinen Reisereportagen durch die Mark Brandenburg – besser bekannt als „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ – ist Theodor Fontane berühmt geworden. Der erste Band dieser Reportagen beschäftigt sich auch mit seiner Geburtsstadt Neuruppin – die Stadt, in der du wohnst, zur Schule gehst, Freude triffst oder einfach nur „chillst“. Hast du nicht Lust, die Plätze und Orte zu besuchen, die er beschrieben hat? Du kennst sie bestimmt, kommst vielleicht täglich daran vorbei. Doch wie sehen sie heute aus, was hat sich seit Fontanes Zeit verändert, oder was ist noch wie  damals? Sieh dich in deiner Umgebung um, am Ruppiner See, in Karwe, Radensleben, Wustrau,  Köpernitz oder in dem Ort, wo du zu Hause bist.

Schildere uns deine Eindrücke, Erlebnisse, Begegnungen und Gedanken.

Du kannst wie Fontane Text-Beiträge in Form von Zeitungsartikeln verfassen, vielleicht auch Foto-Reportagen, ein Interview mit interessanten oder dir wichtigen Menschen, zum Beispiel deinen Freunden, anfertigen oder sogar einen kleinen Film machen.

Du bist der Reporter/die Reporterin und wir sind das Publikum!

EINSENDESCHLUSS ist der 30. April 2014 (24 Uhr bzw. Posteingang)

Teilnahmebedingungen

  • Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 12/13 aller Neuruppiner Schulen
  • Neben Einzelbeiträgen sind auch Gruppeneinsendungen möglich.
  • Schriftliche Form: Max. 3 A4-Seiten (Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5) Hörform/Film: Max. 5 Minuten; Fotoreportagen: Max. 10 Bilder
  • Name, Alter und Adresse (wenn vorhanden inkl. E-Mail) auf EXTRA-Blatt
  • Jede Einsenderin/jeder Einsender (bei Gruppeneinsendung jedes Gruppenmitglied) schreibt und unterzeichnet auf dem EXTRA-BLATT zudem den Satz: „ Dieser Beitrag ist eigenständig und mit lauteren Mitteln entstanden.“

Einsendung

per E-Mail (als Anhang) an fontane-gesellschaft@t-online.de
oder
per Post (in 3-facher Ausfertigung) an
Theodor Fontane Gesellschaft e.V.
Postfach 15 47, D-16803 Fontanestadt Neuruppin

Ansprechpartner und weitere Informationen

Theodor Fontane Gesellschaft e.V.
Bernd Thiemann (Sekretär) und Dr. Jana Kittelmann (Vorstandsmitglied)
Am Alten Gymnasium 1-3, 16803 Fontanestadt Neuruppin
Tel. 03391 65 27 72
fontane-gesellschaft@t-online.de; info@janakittelmann.de
www.fontane-gesellschaft.de

Ablauf und Prämierung

  • Nach Möglichkeit erhalten alle Einsenderinnen/Einsender eine Einladung zur Auftaktveranstaltung der Fontane-Festspiele mit der Verleihung der Fontane-Preise der Stadt Neuruppin, 5. Juni 2014, 19.00 Uhr in der Kulturkirche Neuruppin
  • Sechs Einsenderinnen/Einsender werden in diesem Rahmen mit dem Fontane-Preis für junge Schreibende ausgezeichnet. Aus jeder der drei Alterskategorien werden zwei Preisträger ermittelt und mit einem Preisgeld und Büchergutschein ausgezeichnet.
  • Klasse 5 bis 6: Preisgeld 150 bzw. 100 Euro
    Klasse 7 bis 9: Preisgeld 150 bzw. 100 Euro
    Klasse 10 bis 12/13: Preisgeld 150 bzw. 100 Euro
  • Zusätzlich erhält jeder Preisträger einen Büchergutschein über 25 Euro.
  • Alle Einsenderinnen/Einsender erhalten Gelegenheit, an einer gemeinsamen Veranstaltung in Neuruppin teilzunehmen, zu der die Theodor Fontane Gesellschaft e. V. einlädt.

Die Auswahl der Preisträger übernimmt eine Jury, die Verleihung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.

Die Theodor Fontane Gesellschaft wird unterstützt durch die Fontanestadt Neuruppin und die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin