Fontane-Kreis Leipzig erlebt die Völkerschlacht

Text: Eberhard Figlarek Die Feierlichkeiten anläßlich des 200. Jahrestages der Völkerschlacht haben ihren Schatten schon seit geraumer Zeit vorausgeworfen. Bereits seit Mai kann der historisch Interessierte Festveranstaltungen, Theateraufführungen und Ausstellungen oder auch Vorträge und Lesungen besuchen, um sein Wissen über die politische Situation anfangs des 19. Jahrhunderts mit ihren in die Völkerschlacht bei Leipzig mündenden …

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Presseschau: „Märkisches Museum: Als Fontane und Benjamin noch Kind waren“ [Die Welt]

"Fontane spielte Fangball, Benjamin liebte Krach: Eine Ausstellung im Märkischen Museum zeigt, wie zwei spätere Berühmtheiten in Berlin und Brandenburg groß wurden. (…) Was Fontane angeht, so gibt es hier sogar jede Menge Hinterlassenschaften aus seinem originären Lebensumfeld. Für den Literaturfan am anrührendsten ist natürlich die 'Banderole', unter der er einst das Manuskript seiner Autobiografie …

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Kriterien für einen guten Roman

Von Ingeborg Botrall, London Folgende Elemente müssen sich in einem guten Roman finden lassen: ein Mysterium eine theologische Dimension Vertreter der adeligen Gesellschaft eine gute Geschichte, d.h. eine gute Handlung und glaubhafte Figuren, Spannung zwischen den Figuren die Darstellung der Gesellschaft, d.h. eines begrenzten Milieus oder /und eines Panoramas der gesamten Gesellschaft. ein guter Stil …

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Das Kneipp’sche Kaffeemädchen eine kleine Beobachtung zu einem großen Roman – und ein Brief aus Berlin dazu

Von Klaus-Peter Möller Das 13. Kapitel des Stechlin beginnt mit einer Fahrt durch Berlin. Woldemar hatte versprochen, den Damen im Hause Barby „recht bald“ wieder seine Aufwartung zu machen. Mit der Straßenbahn erreicht er vom Hallischen Tor aus das Reichstagsufer, markiert, wie der Erzähler mit humorvollem Augenzwinkern en passant mitteilt, durch eine charakteristische Reklame-Malerei, die …

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„EX FONTIBUS ORIUNTUR“ (Aus der Fontäne/Quelle stammend)

Von Manfred Horlitz Dieser bildhafte Leitspruch umkränzt Theodor Fontanes Wappen, das wir unseren geneigten Lesern vorstellen wollen. Zunächst sei festgehalten, dass es sich hierbei um ein intim-privates heraldisches Zeichen handelt, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war und folglich auch nicht Fontanes Briefköpfe zierte. Aber er benutzte es gelegentlich als Siegelstempel (Petschaft) in Rundform für …

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Köpenick, Königs Wusterhausen und Mittenwalde: drei denkwürdige Orte preußischer Geschichte.

Text und Fotos von Emil Thomas Die Schlösser in Köpenick und Königs Wusterhausen gehören im Reigen der preußischen Schlösser um Berlin zu jenen, die an Reputation und Glanz weit hinter den repräsentativen Bauten wie etwa Sanssouci, Neues Palais oder Charlottenburg zurückstehen. Hier, abseits des politischen und protokollarischen Zwanges, lebte man derb-rustikal und fand sein Vergnügen …

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Theodor Fontane und der Chemiker Heinrich Rose

Von Martin Lowsky Die drei Brüder Wilhelm Rose (1792–1867), Heinrich Rose (1795–1864) und Gustav Rose (1798–1873) waren die Söhne des renommierten Berliner Pharmazeuten Valentin Rose (1762–1807). Alle drei haben sich, wie ihr Vater, den Naturwissenschaften gewidmet. Theodor Fontane stand in enger Beziehung zu Wilhelm Rose, dem Apotheker und gelegentlichen Reiseschriftsteller. In dessen Apotheke „Zum weißen …

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