7. Newsletter der Theodor Fontane Gesellschaft

Liebe Mitglieder der Theodor Fontane Gesellschaft,

der Herbst zeigt sich vor den Fenstern unserer Geschäftsstelle in schönstem Licht, die Bäume verleugnen, dass sie nicht so gesund sind, wie wir alle es wünschen, und bieten eine bunte Blätterpracht. Neuruppin richtet sich auf den langsamen Ausklang des Jahres ein und wir mit ihm. Hinter uns liegt das zweite Corona-Jahr, unsere Hoffnung, dass es bei einem bliebe, ist enttäuscht worden. Aber an Kopfhängenlassen ist nicht zu denken. Fontane ist nach wie vor und beileibe nicht nur in Neuruppin gegenwärtig.

Das jedenfalls war der Eindruck, den die ersten Podcast-Aufnahmen in Sachen Fontane vermittelt haben. Dank der Unterstützung der ALG (Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten) sind bereits vier Gespräche im Kasten. Ich weiß nicht genau, ob das die fachgerechte Formulierung ist, weiß aber doch, dass die Interviewpartner:innen gut ausgewählt waren. Frau Brandes, Frau Döring und ich sind ein wenig unsicher gewesen, zu Unrecht. Annett Gröschner, Björn Kuhligk und Tom Schulz, Judith Zander und Francesco Paolo Leonardo La Barbera erwiesen sich als hellwache Fontane-Plauderer. Nun wird es darauf ankommen, diese Mitschnitte gut, vor allem technisch gut zu verpacken. Sie dürfen gespannt sein.

Gespannt waren wir auch, ob die diesjährige Jahrestagung glücken wird. Erneut waren wir gezwungen, dem Digitalen den Vorzug zu geben, obwohl unser Herz doch so entschieden analog schlug. Wir danken allen, die sich zur Jahresversammlung eingeloggt haben und besonders jenen, die mitdiskutierten und Anregungen einbrachten. Das Rahmenprogramm in Friedrichshagen, Kreuzberg und Charlottenburg führte zwar kleine, aber sehr interessierte Gruppen zusammen. Der „Zollpackhof“ in der Nähe des Regierungsviertels war zwar ganz in bayerischer Hand (Oktoberfestauftakt), doch bot unser Tisch mit vergnügtem Fontanegeplauder wie jenes gallische Dorf den lustigen „Übergriffen“ aus dem Süden Paroli. Ein schöner Abend auch das, er speiste die Vorfreude auf das nächste Jahr kräftig.

Die Festschrift steht kurz vor ihrem Abschluss. Sie wird Ihnen mit den nächsten Mitteilungen zugeschickt. Wir hoffen sehr, dass Sie an der Schrift den Spaß haben, der die Beteiligten bei ihrer Arbeit begleitete.

Herzliche Grüße,

Ihr Roland Berbig.

 

Im Folgenden noch ein Hinweis der Berlin-Brandenburger Sektion, der einmal auf diesem Wege verbreitet werden soll, da immer auch Mitglieder aus weiterer Entfernung zum alljährlichen Seminartag  anreisen:

Liebe Theodor Fontane Freundinnen und Freunde,

unser Seminartag rückt näher und erneut musste ein Referent absagen, Herr Rauh. Um so mehr freuen wir uns, nun unseren Ehrenvorsitzenden, Prof. Fischer, bei uns zu haben. Das geänderte Programm sieht nun so aus:

Samstag, 13.11.2021 

Fontane-Seminartag: Der deutsch-französische Krieg 1870/71

13:00 Uhr              Begrüßung

13:15 Uhr              Prof. Dr. Hubertus Fischer Fontanes Kriege

14:00 Uhr              Prof. Dr. Iwan Michelangelo D’Aprile Fontanes Kriegsgefangenschaft und die Folgen

14:45 Uhr              Kaffeepause

15:30 Uhr              Klaus-Peter Möller Der Pazifismus ist da! Fontane als Kriegsberichterstatter und als Romancier

Ort:         Gemeindesaal Epiphanien Gemeinde, Knobelsdorffstraße 72/74, 14059 Berlin, einfach zu erreichen über S-Bahnhof Westend (!) , oder S-Bahnhof Messe Nord/ICC oder U2 Kaiserdamm. Der Eingang ist im Epiphanienweg, dort gibt es auch kostenlose Parkplätze der Gemeinde.

Bitte melden Sie sich an durch Überweisung von 38 € auf das Konto der Sektion Berlin-Brandenburg, IBAN DE04 1005 0000 1210 0613 05, Verwendungszweck Fontane Seminar

Es gilt die für Berlin vorgegebene 3-G-Regelung: geimpft, genesen oder getestet.

Wir sind in einem großen Raum, in dem Abstand möglich ist.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

Im Ausnahmefall bei kurzfristiger Anmeldung schicken Sie bitte zur besseren Planung eine Mail an Georg Bartsch: georgberlin@gmx.de

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