Kategorie: Allgemein

Neue Website für Theodor Fontanes Notizbücher

"Die genetisch-kritische und kommentierte Hybrid-Edition von Theodor Fontanes Notizbüchern ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt. Sie entsteht an der Theodor Fontane-Arbeitsstelle der Universität Göttingen und an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.  Aufgrund ihrer komplexen Beschaffenheit galten Fontanes 67 Notizbücher bislang als nicht edierbar. Das Zusammenwirken philologischer und digitaler Methoden sowie die Arbeit in der Virtuellen Forschungsumgebung TextGrid ermöglicht nun die erste kommentierte Gesamtedition."

Theodor Fontane: Notizbücher

 

Fontanesnotizbücher

Auch Buch ist ein „Fixstern“ – Das „Theodor-Fontane-Zimmer“ in Berlin-Buch

IlcastelloDer ehemalige Schlosskrug von Buch heute. Das Projekt konnten wir nur umsetzen, weil der Wirt vom „Il Castello“, Herr Muhtari, die Idee mit trug und Bucher Unternehmen, darunter vier Apotheken, sich finanziell beteiligten.

Wir stellen vor: Das „Theodor-Fontane-Zimmer“ in Berlin-Buch.

Text von Adolf und Rosemarie Henke

Sie erinnern sich sicher. Fontane besuchte Buch vor 154 Jahren. Seine Wanderungen führten ihn und seinen Freund und Verleger Wilhelm Hertz zum Dorf Buch „zwei Meilen nördlich von Berlin“ gelegen.

Er fand damals genau das, was er suchte. Ein Schloss im Schlosspark. Daneben eine Schlosskirche. Alles geprägt durch „Vier Familien in vier Jahrhunderten: Die Röbel, Pöllnitz, Viereck, Voß“ und auch die Geschichte der „schönen Gräfin Ingeheim“. Alles beschrieben in Spreeland. Wir kramten alle Informationen darüber zusammen und stellten fest: Das ist etwas Besonderes, einer Würdigung in Buch absolut wert. Wo? Dafür kam nur der ehemalige „Schlosskrug“ in Frage. Zum Glück für die Nachwelt, also auch für uns, fand dort am Samstag, dem 16. Juni 1860, eine Hochzeitsfeier statt. Den sich daraus ergebenden Umständen verdanken wir die lebhafte Schilderung der Aufnahme und der Übernachtung der  Wanderer im „Gasthaus“. Übrigens haben wir mit Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Buch, besonders der Pfarrerin Cornelia Reuter, das damalige Hochzeitspaar ausfindig gemacht. Die Suche nach Nachfahren hat begonnen. Fontanes unbestimmte Vorstellung von einem „Hier ist gut sein“ fand ein durchaus akzeptables Ende und führte uns zu der Entscheidung, in diesem historischen und nach wie vor schönen Gebäude einen Gastraum zum „Theodor-Fontane-Zimmer“ zu erheben.

Wir umkleideten vier historische Fotomotive aus Buch mit Texten seiner Schilderungen und Eindrücke, fügten eine der bekannten Fotoaufnahmen des damals 40jährigen Fontane dazu und fertig war eine ansehnliche und informative Wand in diesem Raum. Bücher kamen dazu. Auf die Idee, an den Schriftsteller zu erinnern, kamen Adolf und Rosemarie Henke.

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An der belebten Ausflugsgaststätte informiert eine Tafel über die Begebenheit.

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Wand im „Theodor-Fontane-Zimmer“

Der „Schlosskrug“ wird heute von italienischen Gastwirten hervorragend und dem Namen „Il Castello“ geführt. Da eine Pension mit sieben Doppelzimmern im Dachgeschoss dazu gehört, können wir empfehlen, Buch in künftige Ausflüge auf Fontanes Spuren einzubeziehen.

Bis auf das Schloss sind alle markanten Objekte der historischen Ortsmitte von Buch gut erhalten und zu begehen. Der Park wird zurzeit in Teilen denkmalgerecht hergerichtet. Für den im zweiten Weltkrieg zerstörten Turm der Schlosskirche sammelt ein Förderverein.

Vorteilhafte Wege- und Verkehrsverbindungen ab Buch begünstigen den Weg zu den Wirkungs- und Gedenkstätten Fontanes in Berlin.

Wir und Fontane-Freunde aus Buch haben das „Theodor-Fontane-Zimmer“ am 29. März 2014 seiner Bestimmung übergeben. Die Theodor Fontane Gesellschaft e. V. war mit einer Delegation ihrer Sektion Berlin-Brandenburg unter Leitung von Herrn Sigurd Hauff dabei. Anerkennung bekamen wir auch vom Sekretär der Gesellschaft, Herrn Bernd Thiemann, in Form eines freundlichen Grußwortes der Gesellschaft. Wir können damit wohl sagen: Auch Buch gehört nun in die Perlenkette der Erinnerungs-Orte für Fontane, oder – wie Frau Dr. Dieterle es formuliert hat – ist reif dafür, in die Reihe der „Fixsterne im OEuvre Fontanes“1 aufgenommen zu werden.

Mit dem „Theodor-Fontane-Zimmer“, das bis zu 60 Personen Platz bietet, ist in Buch auch ein Ort der Gastlichkeit vorhanden.

Kontakt: Il Castello, Karower Str. 1, 13125 Berlin
Tel. 030-9413740, Fax-9413749;
www.il-castello-berlin.de

1 Regina Dieterle: Rechenschaftsbericht 20.09.2013
In: Mitteilungen der Theodor Fontane Gesellschaft 45, 2013.

Christoph Ransmayr erhält Fontane-Preis für Literatur 2014

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Fontane-Preis für Literatur 2014

Christoph Ransmayr: Atlas eines ängstlichen Mannes

 

  • Öffentliche Preisverleihung/Eröffnung der Fontane-Festspiele: 5. Juni 2014 ab 19 Uhr (Kulturkirche Neuruppin, Virchowstraße 41, 16816 Neuruppin)
  • Lesung von Christoph Ransmayr: Freitag, 6. Juni 2014 ab 18 Uhr
    (Siechenhauskapelle, Siechenstraße 4, Neuruppin)

www.fontane-festspiele.com

 

Reaktion von Christoph Ransmayr: „dass mir in dieses wunderbare Land auch noch goldene Botschaften nachsegeln, natürlich nehme ich alles an und mache alles mit…“

 

Jurybegründung

978-3-10-062951-7_H10Christoph Ransmayrs Buch „Atlas eine ängstlichen Mannes“ ist ein Reisebuch der ganz besonderen Art. Es ist kein Roman, sondern erfindet ein eigenes Genre, einen erzählten Atlas der Welt. In siebzig Episoden reist der Leser mit dem Autor zu den entlegensten und allernächsten Weltgegenden und zu besonderen Menschen und Begegnungen. Wie in einem Kaleidoskop entsteht dabei in hoher poetischer Verdichtung aus winzigen Begebenheiten ein Bild des Menschen auf der Welt, von seiner Existenz mit und gegen die Natur.

Christoph Ransmayr hat hier ein „Lebensbuch“, das vierzig Jahre Reiseerfahrung umfasst, verdichtet. Siebzig Begebenheiten aus allen Teilen der Welt, stets beginnend mit der Formel „Ich sah…“, die aus der Apokalypse des Johannes stammt, fügen sich dabei zu einem Weltbuch, das in atemberaubenden Bildern Leben und Sterben, Glück und Schicksal der Menschen kartographiert. Das erzählende Ich wird zum Beteiligten und zum Zeugen der Einzigartigkeit des menschlichen Lebens.

Ransmayrs Episoden vermischen stilistisch die Formen der Erzählung, der Anekdote, der Skizze und der Reportage, sie scheren sich nicht um Genrefragen. Der Autor ist einer der letzten großen „analogen“ Reisenden, die sich auf das verlassen, was sie sehen und nicht ergoogelt haben. Stets kann sich der Leser auf die Genauigkeit und den Seelengehalt der Episoden verlassen, sich dem inneren Kompass des Autors anvertrauen.

Ransmayr erzählt von den Lachswasserfällen Ontarios, vom Stierkampf in Sevilla, von der Gnade des Fischers seinem einzigen gefangenen Hummer gegenüber, von den Menschen der Osterinseln und an der chinesischen Mauer oder von den Entbehrungen einer laotischen Fischerfamilie. Der reisende Erzähler staunt über die Welt, kein noch so verdecktes Detail bleibt ihm verborgen. Das Staunen, aber auch die Angst, die Welt könnte ihre Erhabenheit, Schönheit und Struktur verlieren, ist den Geschichten eingeschrieben. Viele dieser Erzählminiaturen sind kleine Meisterwerke: dicht, poetisch, anrührend. Immer geht es um den Menschen, seine Geschichte, sein Schicksal.

„Geschichten ereignen sich nicht. Geschichten werden erzählt“, schreibt der Autor im Vorwort. Wie Fontane sich und seinen Lesern die märkische Topografie in ihrer Breite und ihrer Tiefe erzählend erschloss, so skizziert Ransmayr in seinem Erzählwerk die Größe und die Schönheit, die Tiefe und die Tragik des „globalen“ Menschen.

 

Jury

Vorsitz: Dr. Peter Böthig (Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum)

Mitglieder:

  • Dr. Regina Dieterle (Theodor Fontane Gesellschaft e. V., Neuruppin)
  • Dr. Hanna Delf von Wolzogen (Theodor-Fontane-Archiv, Potsdam)
  • Hendrik Röder (Brandenburgisches Literaturbüro, Potsdam)
  • Prof. Dr. Jürgen Schlaeger CBE FEA (Großbritannien-Zentrum an der Humboldt-Universität zu Berlin, Alfred Toepfer Stiftung FVS, Hamburg)

 

Richtlinie

1. Fontane-Preis für Literatur

1.1 Der Literaturpreis würdigt einen/e Autor/in im europäischen Raum, der/die sich durch ihre/seine Arbeiten oder Werke in besonderen Maße hervorgetan hat. Der Preis richtet sich, in Bezug auf die Tätigkeit Theodor Fontanes, an Reiseschriftsteller/innen, Journalisten/innen / literarische Reporter/innen. Darüber hinaus können Übersetzer/innen des Werkes von Theodor Fontane nominiert werden.

Für die Auszeichnung kann das gesamte literarische Schaffen eines Autors oder auch ein hervorragendes Werk maßgeblich sein.

1.2 Die Entscheidung über den Preisträger trifft eine aus 5 Personen bestehende unabhängige Literaturfachleute-Jury, deren Bestätigung durch die Stadtverordnetenversammlung erfolgt. Die Jury kann sich aus Vorstandsmitgliedern der Theodor Fontane Gesellschaft e.V., des Theodor-Fontane-Archivs, Vertretern des Kulturministeriums des Landes Brandenburg, Schriftstellern, ehemaligen Fontane-Literaturpreisträgern, Literaturkritikern, Literaturwissenschaftlern, Medienfachleuten etc. zusammen setzen.

1.3. Die Jury bestimmt aus ihrer Mitte einen/eine Vorsitzenden/e, der/die gemeinsamen Beratungen einberuft und leitet. Es ist mindestens eine beschlussfähige Beratung durchzuführen. Beschlussfähigkeit ist erreicht, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Die Jury fasst Ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

Ein Vertreter der Stadtverwaltung wird zu den Beratungen unterstützend hinzugezogen, er besitzt jedoch kein Stimmrecht.

1.4 Die Preisverleihung erfolgt jeweils zu den Fontane-Festspielen.

1.5 Der Literaturpreis ist mit 5.000,- Euro dotiert.

 

Christoph Ransmayr

Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und studierte Philosophie in Wien, wo er nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder lebt. Neben seinen Romanen ›Die Schrecken des Eises und der Finsternis‹, ›Die letzte Welt‹, ›Morbus Kitahara‹ und ›Der fliegende Berg‹ sowie dem ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ erschienen bisher zehn Spielformen des Erzählens, darunter ›Damen & Herren unter Wasser‹, ›Geständnisse eines Touristen‹, ›Der Wolfsjäger‹ und ›Gerede‹. Für seine Bücher, die bisher in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union. Ein langes Gespräch mit Christoph Ransmayr sowie Texte zu seinem Werk erschienen in ›Bericht am Feuer. Gespräche, E-Mails und Telefonate zum Werk Christoph Ransmayrs‹.

© S. Fischer Verlage

 

Atlas eines ängstlichen Mannes

Ein großer erzählter Weltatlas. Der ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ ist eine einzigartige, in siebzig Episoden durch Kontinente, Zeiten und Seelenlandschaften führende Erzählung. »Ich sah…«, so beginnt der Erzähler nach kurzen Atempausen immer wieder und führt sein Publikum an die fernsten und nächsten Orte dieser Erde: In den Schatten der Vulkane Javas, ins hocharktische Packeis, an die Stromschnellen von Mekong und Donau und über die Paßhöhen des Himalaya bis zu den entzauberten Inseln der Südsee. Wie Landkarten fügen sich dabei Episode um Episode zu einem Weltbuch, das in atemberaubenden Bildern Leben und Sterben, Glück und Schicksal der Menschen kartographiert.

© S. Fischer Verlage

 

Christoph Ransmayr

Atlas eines ängstlichen Mannes

Erschienen 2012 im S. Fischer Verlag

464 Seiten, gebunden

24,99 €, 35,50 sFr, 25,70 € (A)

ISBN: 978-3-10-062951-7

 

Preisträger

1994

– Sigrid Damm, Schriftstellerin/Literaturwissenschaftlerin

1998

– Charlotte Jolles (Sonderpreis anläßlich des Fontanejahres zum 100. Todestag Theodor Fontanes)

International anerkannte Fontaneforscherin, damalige Ehrenpräsidentin der Fontane-Gesellschaft

1999

– Günter de Bruyn, Schriftsteller

2004

– Friedrich Christian Delius, Schriftsteller

2010

– Lutz Seiler, Schriftsteller

Neuausrichtung der Vergaberichtlinie ab 2012. Konzentration auf Reiseschriftsteller. Vergabe alle zwei Jahre zu den Fontane-Festspielen. Hans E. Weber spendet jeweils 5.000 € zur Preisdotierung.

2012

– Moritz von Uslar, Reiseschriftsteller „Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung.“

2014

– Christoph Ransmayr, Reiseschriftsteller „Atlas eines ängstlichen Mannes“

Programm-Überblick für die Fontane-Festpiele 2014

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Zum dritten Male finden 5.-9. Juni 2014 (Pfingsten) die Fontane-Festspiele in Neuruppin zu Ehren Theodor Fontanes statt. Alle Informationen dazu finden Sie auf www.fontane-festspiele.com.

Die Programm-Übersicht:

Mi 04.06.

 

17:00 Uhr           Galerie Raumglück  

Ausstellungseröffnung

Isabella Berr " WALKING DREAMS"  – Fotos

 

Do 05.06.

 

19.00 Uhr
Kulturkirche

ERÖFFNUNG DER FONTANE-FESTSPIELE NEURUPPIN
mit Verleihung des Fontane-Literaturpreises der Stadt Neuruppin

 

 

 

Fr 06.06.

 

10:00 Uhr
Schulen Neuruppin

Neben der Spur

Lesungen mit  Barbara Coudenhove-Kalergi (A), Stephen Kelman (GB), Johannes Groschupf (D)

 

10:00 – 19:00
Museum Neuruppin

Fontane-Filmtag: Rosen im Herbst (1955), Effi Briest (2009), Irrungen und Wirrungen (1963), Frau Jenny Treibel (1975)

 

13:00 Uhr
ab Seepromenade

Fontane-Radtour Köpernitz und Zernikow 

13:00 Uhr
ab Seepromenade

Fontane-Ausflug Köpernitz und Zernikow

15:00 Uhr
Galerie am Bollwerk

Ausstellungseröffnung

Tobias Krejtschi JOHN MAYNARD -  Illustrationen

 

18:00 Uhr
Siechenhauskapelle

Europäisches Festival der Reiseliteratur Neben der Spur  Eröffnungslesung mit Christoph Ransmayr (D) Atlas eines ängstlichen Mannes  

Begrüßung: Dr. Peter Böthig/Otto Wynen

 

20:00 Uhr
Museumshof

Neben der Spur

Stephen Kelman (GB) Pigeon English   

Moderation: Bernhard Robben

 

20:30 Uhr
an der Klosterkirche

GRETE MINDE szenisch-musikalisches Open-Air-Spektakel zwischen Klosterkirche und Ruppiner See

 

22:00 Uhr
Café Hinterhof

Neben der Spur

Marko Martin (D) Die Nacht von San Salvador

Moderation: Andreas Döring (NDR)

 

22:00 Uhr
Museumshof

Salon Theodor, Musik und Gespräche zur Nacht

 

 

 

Sa 07.06.

 

10:00 Uhr
ab Seepromenade

Fontane-Ausflug Das Dossebruch mit Fontane-Lesung und Besuch bei Ritter Kahlebutz

 

11:00 Uhr
Museum Neuruppin

Neben der Spur

Podiumsdiskussion Europas englischer Traum mit Philipp Oltermann, Jürgen Schlaeger, Rudolph Muhs 

Moderation: Andreas Knaesche (RBB)

 

15:00 Uhr
Fontane-Buchhandl.

Neben der Spur

Barbara Coudenhove-Kalergi (A) Zuhause ist überall Moderation: Sieglinde Geisel (NZZ)

 

17:00 Uhr
Museum Neuruppin

Neben der Spur

Fredy Gareis (D) Tel Aviv – Berlin        

Moderation: Andreas Knaesche (RBB)

 

17:00 Uhr KulturKirche

FONTANE-LYRIK-PROJEKT mit Natalia Wörner, Mechthild Großmann, Winnie Böwe, Gunter Schoß, Frank Arnold, Gösta Knothe, Musik: Rainer Max Lingk

 

18:30 Uhr
Beckers Scheune

Neben der Spur

John Burnside (GB) In hellen Sommernächten

Moderation: Bernhard Robben

 

20:00 Uhr
Museumshof

Neben der Spur

Peter Wensierski Die verbotene Reise

Moderation: Katharina Döbler (Die ZEIT)

 

20:30 Uhr
an der Klosterkirche

GRETE MINDE szenisch-musikalisches Open-Air-Spektakel zwischen Klosterkirche und Ruppiner See

 

22:00 Uhr
Resort Mark Brandenburg

Neben der Spur

Lesung: Andreas Döring liest aus: Inseln der Illusion von Robert James Fletcher

 

22:00 Uhr
Museumshof

Salon Theodor, Musik und Gespräche zur Nacht

 

 

 

So 08.06.

 

10:00 Uhr
ab Seepromenade

Fontane-Ausflug von Ruppin nach Ribbeck mit Lesung, Picknick und Schiffahrt

 

10:00 Uhr
ab Seepromenade

Fontane-Radtour von Ruppin nach Ribbeck mit Picknick und Informationen zum alten Bahnhof

 

11:00 Uhr
Museum Neuruppin

Neben der Spur

Podiumsdiskussion Europäische Metropolen als Sehnsuchtsorte mit  Barbara Coudenhove-Kalergi (A), Marko Martin (D) und Rainer Merkel (D)                                              Moderation: Fredy Gareis

 

12:00 Uhr     Kunstraum Neuruppin             

Ausstellungseröffnung

Lena Jäckel  NICHTS FÜR DIE EWIGKEIT  – Malerei

15:00 Uhr
Fontane-Buchhandl.

Neben der Spur

Katharina Hartwell Das Fremde Meer

Moderation: Marion Brasch(RBB)

 

17:00 Uhr
Tucholsky-Museum Rheinsberg

Neben der Spur

Hans Christoph Buch (D) Nolde und ich

Moderation: Knut Elstermann(RBB)

 

17:00 Uhr
Gerdas cupcake café

Neben der Spur

Rainer Merkel (D) Bo

Moderation: Hendrik Röder (Brandenburgisches Literaturbüro)

 

18:30 Uhr
Galerie am Bollwerk

Neben der Spur

Priya Basil (GB) Die Logik des Herzens

Moderation: Bernhard Robben

 

20:00 Uhr
Museumshof

Neben der Spur

Christopher Brookmyre (GB) Die hohe Kunst des Bankraubs   Moderation: N.N.

 

20:30 Uhr
an der Klosterkirche

GRETE MINDE szenisch-musikalisches Open-Air-Spektakel zwischen Klosterkirche und Ruppiner See

 

22:00 Uhr
Resort Mark Brandenburg

Neben der Spur

Lesung: Nicole Kleine liest aus: Miss Jemimas Journal von Jemima Morrell

 

22:00 Uhr
Museumshof

Salon Theodor, Musik mit "Karl die Große"und Gespräche zur Nacht

 

 

 

Mo 09.06.

 

10:00 Uhr
ab Seepromenade

Fontane-Ausflug Lindow und Kloster Wutz mit Klostergeschichten und Orgelspiel

10:00 Uhr
ab Seepromenade

Fontane-Radtour Lindow und Kloster Wutz mit Klostergeschichten und Orgelspiel

10:00 Uhr
ab Seepromenade 

Fontane-Wanderung Lindow und Kloster Wutz mit Besichtigung der Klosterruine und Orgelspiel

11:00 Uhr
Tempelgarten

Neben der Spur

Wiglaf Droste – Nomade im Speck

 

13:00 Uhr   Kunstraum Neuruppin

Diskussion: Die Wirklichkeit in der Kunst – zwischen Dokumentation und Fiktion 

15:00 Uhr
Beckers Scheune

Neben der Spur

Fabian Hischmann Am Ende schmeißen wir mit Gold Moderation: Peter Walther (Brandenburgisches Literaturbüro)

 

17:00 Uhr
Siechenhauskapelle

Neben der Spur

Marion Brasch Wunderlich fährt nach Norden,

Moderation: Knut Elstermann (RBB) 

 

18:00 Uhr
Up-Hus Idyll

Abschlussfest Fontane-Festspiele Neuruppin – Jam Session

 

Vorpremiere der Verfilmung von „Deutschboden“ in Neuruppin

Moritz von Uslar wurde 2012 für seinen Roman "Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung" mit dem Fontane-Preis für Literatur geehrt. Nun erscheint der Film dazu, der am 26.03. in Neuruppin erstmalig gezeigt wird.

Die Ankündigung:

Am Mittwoch, 26.3.14 um 20 Uhr findet im Union Filmtheater Neuruppin die Vorpremiere für "Deutschboden" statt.

Der Regisseur André Schäfer und die Protagonisten / Bandmitglieder von "5 Teeth Less" sind anwesend und stehen für ein Gespräch zur Verfügung. Anschließend gibt es eine Premierenfeier mit Liveauftritt von 5 Teeth Less. Passend zum Film gibt es Hackepeterbrötchen und Bier (oder Sekt).

Ein Film von André Schäfer, frei nach Moritz von Uslars gleichnamiger Langzeit-Beobachtung "Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung". Moritz von Uslar wurde 2012 für sein Werk mit dem Fontane-Preis für Literatur der Fontanestadt Neuruppin ausgezeichnet. „eines der besten Bücher über Deutschland nach der Wiedervereinigung!“ (Süddeutsche Zeitung) Der Fontane-Preis für Literatur wird von der Fontanestadt Neuruppin alle zwei Jahre an europäische Reiseschriftsteller im Rahmen der Fontane-Festspiele verliehen. Dieses Jahr findet die Verleihung am 5. Juni 2014 ab 19 Uhr in der Kulturkirche Neuruppin statt. http://www.neuruppin.de/kultur-tourismus/kultur/theodor-fontane/preise.html

Raus aus dem hippen West-Berlin, rein in den wilden Osten (Zehdenick/Deutschboden). Dort will Moritz von Uslar ihn finden: den Superproll. Springerstiefel, Bier, Kippe, Spuckefaden – das volle Programm. Doch der Großstädter lernt Land und Leute kennen, die Mitglieder der Rock-Band „5 Teeth less“ werden seine Jungs, Hackepeterbrötchen seine Leidenschaft. Und während wir erfahren, dass Körper-Tuning wie Waxing, Tätowierungen und Augenbrauen trimmen eine ernste Sache sind, stellt der Reporter fest: Deutschland ist ein feiner Kerl!

„Deutschboden“ leuchtet – es ist das Licht der Tankstelle an der Ausfallstraße nachts um halb eins.

Website & Trailer: www.deutschboden.wfilm.de
Facebook: https://de-de.facebook.com/DeutschbodenFilm

Union Filmtheater Neuruppin
Heinrich Rau Str. 35
16816 Neuruppin

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Ideenwettbewerb zur Entwicklung eines Logos für die Dachmarke „Fontane KULTOUR“

Quelle: ostprignitz-ruppin.de

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin ruft zu einem Wettbewerb auf, der die Einreichung von Vorschlägen/ Ideen/ Entwürfen für ein Logo der Dachmarke „Fontane KULTOUR“ zur Vermarktung kulturtouristischer Angebote zum Inhalt hat.

„Fontane KULTOUR“ soll folgendes verdeutlichen:
Fontane wurde in Neuruppin geboren, hat hier gelebt und die Wanderungen durch die Mark Brandenburg geschrieben (Alleinstellungsmerkmal der Region). Fontanes Ansatz, das Wandern/Reisen sowie Land und Leute vorzustellen, kommt mit der Wortmarke zum Ausdruck.

Die beste Idee/ der beste Entwurf soll nach Vollendung durch ein Grafik-Büro/ eine Agentur auf Informationsmaterial und in allen Publikationen, die das kulturtouristische Angebot im Landkreis OPR betrifft, zum Einsatz kommen.

Ziel des Dachmarken-Logos „Fontane KULTOUR“ ist eine einheitliche Außendarstellung des kulturtouristischen Angebots im Landkreis. Ein durchgängiges und unverwechselbares Erscheinungsbild ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation und fördert den Wiedererkennungswert.

Die Entwürfe sollten folgenden Anforderungen genügen:

  • prägnant und einprägsam,
  • Symbol und Slogan: Fontane KULTOUR (Bild-/ Wortmarke) – Die Schreibweise (Groß- oder Kleinbuchstaben, kursiv, etc.) ist frei wählbar,
  • hoher Aufmerksamkeitswert,
  • eigenständig,
  • informativ,
  • hoher Wiedererkennungs-/ Erinnerungswert,
  • variabel,
  • zeitgemäße Ästhetik.

Die Entwürfe sind durch eine Beschreibung näher zu erläutern.

Teilnahmeberechtigt an diesem Wettbewerb sind Einzelpersonen, Schülerinnen und Schüler sowie Schulklassen, Unternehmen, Organisationen und Institutionen. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind all jene, die in der Jury mitwirken. Jeder Teilnehmer ist – gleichgültig, ob allein oder im Team – nur einmal teilnahmeberechtigt. Eine mehrfache Teilnahme zieht den Ausschluss sämtlicher Wettbewerbsbeiträge nach sich.

Mit der Einreichung seines Wettbewerbsbeitrages erkennt der Teilnehmer alle in der vorliegenden Wettbewerbsauslobung enthaltenen Bestimmungen an. Er versichert mit der Teilnahme, keine Urheberrechte verletzt zu haben, stellt den Landkreis OPR insoweit von allen Ansprüchen Dritter, die sich aus der Nutzung der Entwürfe ergeben, frei und gewährt dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin die uneingeschränkten Nutzungsrechte an dem Wettbewerbsbeitrag. Bei einem Teambeitrag gelten die genannten Regelungen für alle Teammitglieder.

Der Landkreis OPR ist ohne Angabe von Gründen berechtigt, Teilnehmer – etwa wegen eines Verstoßes gegen die Teilnahmebedingungen – von der Teilnahme auszuschließen.

Die Entwürfe sind per verschlossenem Umschlag mit dem Vermerk „Wettbewerb Logo Fontane KULTOUR“ bis zum 31.03.2014 zu schicken an:

Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Büro des Landrates/Kulturbüro
Virchowstr. 14-16
16816 Neuruppin

oder per E-Mail an:  kerstin.pein@opr.de

Die eingereichten Entwürfe müssen den Namen, die Anschrift und die Kommunikationsdaten des Einreichenden enthalten. Alle Teilnehmer erhalten per E-Mail eine Eingangsbestätigung. Eingereichte Arbeiten werden nicht zurückgesendet.

Die Gewinner unter allen Teilnehmern werden durch eine Jury unter Ausschluss der Öffentlichkeit ermittelt und per E-Mail oder telefonisch benachrichtigt. Die Auswahlentscheidungen der Jury sind nicht anfechtbar.

Die Gewinner erklären sich mit der Veröffentlichung der eingereichten Wettbewerbsbeiträge auf der Website des Landkreises Ostprignitz-Ruppin einverstanden.

Die Bewertung erfolgt nach diesen Kriterien:

  • Der Wettbewerbsbeitrag soll durch seine Idee bestechen, Neuigkeitswert haben und eigenständig sein.
  • Der Wettbewerbsbeitrag soll inhaltlich und formal glaubwürdig sein.
  • Der Wettbewerbsbeitrag zeichnet sich durch eine gute Integrationsqualität aus.
  • Der Wettbewerbsbeitrag soll nachvollziehbar sein.

Folgende Preise werden ausgelobt:

1. Preis: 500,- €
2. Preis: 200,- €
3. Preis: 100,- €

Ich freue mich auf viele interessante und originell gestaltete Wettbewerbsbeiträge.

Ralf Reinhardt
Landrat

LOGO MWFK

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Das Projekt wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.