Theodor-Fontane-Kreis Hannover

 

Der Fontane-Kreis Hannover wurde im Februar 1992 von Dr. Dietmar Storch und Dr. Christian Schwandt (verstorben 2003) als eine der ersten Sektionen der 1990 ins Leben gerufenen Theodor-Fontane-Gesellschaft gegründet und bis 2007 von Dr. Storch geleitet. Dem Sprecherkreis gehörten bis dahin an: Frau Dorothea Nickel, Herr Professor Dieter Aschenbrenner und (ab 2004) Dr. Waldemar R. Röhrbein. Letzterer blieb dabei, als Frau Dr. Elisabeth Vollers 2007 das Amt der ersten Sprecherin und Frau Ingrid Börmann von Frau Nickel die Kassenführung übernahm. Nachdem sich Frau Dr. Vollers im Januar 2011 gezwungen sah, das Amt infolge starker beruflicher Belastung niederzulegen, erklärten sich Herr Dr. Röhrbein, Frau Christa Arnold (für die Kassenführung) und Frau Heidrun Münter bereit, den Fontane-Kreis Hannover weiter zu führen. Im August 2013 verlegte Dr. Röhrbein seinen Wohnsitz nach Emden. Seine Aufgaben im Fontane-Kreis hat Frau Ingrid Dietsch übernommen.

Im Oktober 2008 war der Fontane-Kreis Hannover Gastgeber der dem Thema „Fontane und das Komische“ gewidmeten 18. Jahrestagung der Theodor-Fontane-Gesellschaft, die von mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht wurde.

Die Aktivitäten des Fontane-Kreises Hannover beinhalten sowohl Vortragsveranstaltungen  als auch gesellige Begegnungen. Zu den Veranstaltungen werden die Mitglieder der TFG in der Stadt Hannover sowie aus einem Umkreis von etwa 100 km um Niedersachsens Hauptstadt herum – also etwa 120 Fontane-Freundinnen und -freunde eingeladen. Gäste sind selbstverständlich immer willkommen.

Die Vorträge finden in den Monaten Februar bis April und September bis November in den Räumen der zentral gelegenen „Buchhandlung an der Marktkirche“ statt. Für die Vortragsveranstaltungen erhebt die Buchhandlung jeweils einen Kostenbeitrag von 5.00 €.

Die Vorträge beschäftigen sich mit Leben und Werk Fontanes. Sie sollen sowohl am Stand der Fontane-Forschung orientiert sein als auch berücksichtigen, dass die große Mehrzahl der Besucherinnen und Besucher zwar hoch motiviert und belesen, nicht aber vom Fach ist und auf Allgemeinverständlichkeit des Dargebotenen großen Wert legt. Angestrebt wird deshalb, die Bandbreite zu erweitern und – neben Fontane – auch andere Themen zur Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts anzubieten.

Seit 1992 fand alljährlich eine sommerliche Begegnung der Mitglieder des Fontane-Kreises Hannover statt. Ursprünglich in der historischen Wassermühle auf Mühlenkamp bei Rinteln, hatte sie von 2005 bis 2012 ihren Ort im Kloster Marienwerder, am nordwestlichen Stadtrand Hannovers, ab Sommer 2014 im Leonardo Hotel am Tiergarten. Hier hatten die Mitglieder die Möglichkeit, selber Texte aus Fontanes Werk für eine gemeinsame Lesung vorzubereiten, der eine Einführung in die gewählte Thematik vorausging.

Auch zu den Zusammenkünften anlässlich des Fontane-Geburtstags am 30. Dezember, die an einem der ersten Sonnabende im darauffolgenden Januar stattfinden, treffen wir uns seit 2015 in diesem Hotel. Bei einer Kaffeetafel hören wir in der Regel aus dem Mitgliederkreis gestaltete Beiträge zu Leben, Werk und Umfeld des Dichters.